"Nur ein Etappensieg"

BI Amecke 21 hofft auf Konsens 

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Die BI Amecke 21 hatte auch vor dem Rathaus für die Aufhebung des Bebauungsplans demonstriert.

Amecke.  "Die BI Amecke 21 hat mit großartiger Unterstützung vieler aktiver Bürger einen Etappensieg errungen"schreibt Sprecherin Susanne Müer in einer Stellungnahme zur Aufhebung des Bebaungsplans Ferienpark Amecke. 

"In einer Sondersitzung des Rates der Stadt Sundern wurde kürzlich mehrheitlich der Beschluss gefasst, in einem gemeinsamen Verfahren den bisherigen Bebauungsplan A26 für das Ferienparkgelände in Amecke aufzuheben und für diesen Bereich neu festzustellen. Für die BI Amecke 21 ist das erfreulich, aber noch nicht das Ende. Wir sind jedoch erleichtert, dass dadurch die einseitige Entwicklung der Helma AG und somit die Bebauung vorerst gestoppt werden konnte.

Geplant ist seitens der Stadt Sundern, den sanften Tourismus am Sorpesee zu etablieren. Aber noch kennt niemand die genauen Pläne der Helma AG, die zu Beginn des Jahres 2020 die Grundstücke der früheren holländischen Investoren gekauft hatte. Wer auf die Seite der Helma AG schaut, kann in einem ersten Entwurf sehen und ahnen, was angestrebt wird. Der ganze Hügel soll bis an die Seeseite des Hauptbeckens massiv bebaut werden.

In wie weit dieses profitorientierte Unternehmen auf die Wünsche der Stadt Sundern und der Bewohner Ameckes eingehen wird, bleibt abzuwarten. Die BI ist gerne bereit, in einem Arbeitskreis, der seitens der Stadt dazu berufen werden soll, ein verträgliches Konzept für Amecke mit zu entwickeln und der Helma AG vorzustellen. Die BI Amecke 21 hofft, langfristig einen Konsens zu finden, der für beide Seiten akzeptabel ist", heißt es in der Stellungnahme. 

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