Befreiungsantrag für alle zehn Wind-Potentialflächen

Sundern diskutiert Windkraftthematik

Es geht weiter in Sachen Windkraft in Sundern: Die Stadt stellt Befreiungs-Antäge für alle zehn Wind-Potentialflächen.

Im Rahmen des vom Umweltministerium und der Energie Agentur.NRW moderierten Gesprächstermins zwischen dem HSK und der Stadt Sundern am Donnerstag wurde ein einvernehmliches Ergebnis zum weiteren Vorgehen bei der Aufstellung des Sachlichen Teilflächennutzungsplanes „Windenergie“ der Stadt Sundern erzielt. Das gab Bürgermeister Brodel jetzt bekannt.

Basis hierfür bot einerseits die Positionierung des Kreises, die Arbeitskarte zu den „Tabuflächen“ aus landschaftsästhetischer Sicht nicht als unveränderbare Beurteilungsgrundlage anzuwenden, sondern im Einzelfall über die Eignung einer Fläche zu entscheiden. Im Vorfeld hatte sich Sundern dazu bereit erklärt, nochmals über alle Potentialflächen im Stadtgebiet zu diskutieren. „Im Ergebnis wurde nun vereinbart, dass die Stadt Sundern kurzfristig für alle zehn Potentialflächen im Stadtgebiet Anträge auf Befreiung aus dem Landschaftsschutz bei der Unteren Landschaftsbehörde des Hochsauerlandkreises stellt“, so Brodel. Die Untere Landschaftsbehörde habe zugesagt, diese Anträge zeitnah und differenziert für jede Potentialfläche – auch im Hinblick auf die etwaige Eignung von Teilbereichen – zu bescheiden. Auf Basis dieser Bescheide bestehe dann die Möglichkeit, im politischen Raum über potentiell mögliche Flächenkonstellationen zu sprechen. „Erfreulicherweise besteht nun also ein Lösungsansatz, der es sowohl dem Hochsauerlandkreis ermöglicht, die landschaftsrelevanten Belange im Verfahren zu platzieren, als auch der Stadt Sundern die Möglichkeit gibt, das Planverfahren zur Steuerung der Windenergie zielgerichtet und auf einer verlässlichen Basis fortzuführen. Die Stadtverwaltung wird über den weiteren Verfahrensverlauf regelmäßig informieren“, so Brodel.

Der Link zur Homepage der Stadt Sundern

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