Grundlage für die Zukunft

Wirtschaftsförderung der Stadt Sundern stellt ihre "Prämissen" vor

+
Wirtschaftsförderin Julia Wagener und Bürgermeister Ralph Brodel stellten das Papier gemeinsam vor.

Sundern. Wie ist es um die Wirtschaft in Sundern bestellt? Dieser Frage ist Wirtschaftsförderin Julia Wagener in ihrem ersten halben Jahr im Amt nachgegangen und hat einen „Status quo“ sowie die zukünftigen Handlungsfelder erarbeitet. Diese „Prämissen der Wirtschaftsförderung der Stadt Sundern“ stellte sie in dieser Woche gemeinsam mit Bürgermeister Ralph Brodel vor.

„Das Papier soll eine Handlungsgrundlage für die weitere Arbeit sein“, erklärte Wagener. „Es ist aber keinesfalls ein starres Gerüst, sondern ein offenes Papier, das Vorschläge und Anregungen entgegennimmt.“ Langfristig soll dann daraus eine Gesamtstrategie für die Wirtschaftsförderung werden. „Dafür müssen wir aber viel tiefer in die einzelnen Bereiche einsteigen und noch mehr Zahlen, Daten und Fakten sammeln“, berichtete Brodel. 

Und diese Daten seien in vielen Fällen gar nicht so einfach zu bekommen. „Oft waren die Datensätze nicht so vorhanden, wie ich es mir erhofft hatte“, schilderte Wagener. Deshalb benötige es noch einige Zeit, um alles so zusammenzustellen, wie es eine konkrete Strategie erfordere. „Wir können gar nicht genug Daten haben, um ein klares Bild der Wirtschaft in Sundern zu haben“, meinte Brodel. 

Neben aktuellen Zahlen und Fakten sind in dem Papier auch die zukünftigen Handlungsfelder der Wirtschaftsförderung aufgeführt. Diese umfassen die Bereiche „Standortentwicklung“, „Unternehmensservice“, „Netzwerkbildung und Informationsaustausch“ sowie „Standortmarketing“ und beinhalten kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen wie zum Beispiel die Entwicklung eines (Gewerbe-)Flächenkonzeptes, die Vernetzung der Politik mit der Wirtschaftsförderung oder die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Sorpesee GmbH und Stadtmarketing. „All das sind wichtige Themen für die Zukunftsgestaltung in Sundern“, fasste Brodel zusammen. 

Das Papier wird in den nächsten Tagen an die Unternehmen im Stadtgebiet verschickt und soll auch online abrufbar sein. „Wenn Gesprächsbedarf besteht, können die Unternehmen sich gerne bei mir melden“, kündigte Wagener an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare