"Verspargelung der Flächen droht"

WISU beantragt Neuaufstellung von Teilflächen-Nutzungsplan Windenergie

Die Fraktion der WISU beantragt die Neuaufstellung des "Sachlichen Teilflächen-Nutzungsplans Windenergie" für Sundern.
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Die Fraktion der WISU beantragt die Neuaufstellung des "Sachlichen Teilflächen-Nutzungsplans Windenergie" für Sundern.

Sundern – Die Fraktion der WISU beantragt das Verfahren zur Aufstellung eines neuen „Sachlichen Teilflächen-Nutzungsplans Windenergie“ für Sundern einzuleiten.

Den entsprechenden Antrag möchte die WISU im kommenden Fachausschuss Stadtentwicklung, Umwelt und Infrastruktur am Dienstag, 23. Juni, thematisieren. In der Begründung führt die Fraktion das Urteil des Oberveraltungsgerichtes Münster von April an, indem dem derzeit noch rechtskräftigen Plan die planungsrechtliche Steuerungsmöglichkeit abgesprochen wurde. 

„Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass derzeit im gesamten Gebiet der Stadt, an den zulässigen Stellen, Bauanträge für Windkraftanlagen beim Kreis gestellt werden können. Es droht dadurch eine „Verspargelung“ der Flächen in Sundern, da die Stadt keine planungsrechtlichen Steuerungsmöglichkeiten mehr hat, weil sie nicht mehr auf festgesetzte Vorrangzonen verweisen kann“, führt Hans Klein aus. Dieser Situation könne durch den Beschluss der Neuaufstellung entgegengewirkt werden. Bauanträge zur Erstellung von Windkraftanlagen könnten von der Genehmigungsbehörde dann mit dem Hinweis auf die geplante Neuaufstellung für ein Jahr zurückgestellt werden. Ein weiteres Jahr Verlängerung sei laut WISU zudem möglich.

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