Wohn- und Pflegeheim für Senioren in Allendorf

Noch eine Skizze: Bereits 2008 soll das Wohn- und Pflegeheim für Senioren in Allendorf realisiert werden.Grafik: SK

Planung abschließen: Bau der Objekte in 2008 realisieren

Allendorf. (SK)

Gemäß der 110. Änderung des Flächennutzungsplanes, die bereits 2004 durchgeführt wurde, ist für einen rund 8.100 Quadratmeter großen Teilbereich der Parkanlage Im Ohle in Allendorf die Errichtung eines Seniorenwohn- und -pflegeheimes geplant. Die sich südlich an den Ortskern anschließende Fläche wird von der Allendorfer Straße über die bereits bestehende Parkplatz-Zufahrt des bestehenden Hotelkomplexes erschlossen. Um Baurecht für das Seniorenpflege- und -wohnheim zu schaffen, muss ein Teil des Bebauungsplans einer Änderung unterzogen werden. Das Konzept des Investors, der Kräling Grundstücksgesellschaft aus Dortmund, sieht die Errichtung eines Seniorenpflegeheimes mit 80 Bewohnerplätzen in Einzelzimmern vor, das durch einen kleineren Baukörper mit Senioren-Service-Wohnungen ergänzt wird. Diese Senioren-Service-Wohnungen sind für selbständige ältere Menschen vorgesehen, die einen gewissen unterstützenden Service vom angrenzenden Pflegeheim in Anspruch nehmen können, im Wesentlichen jedoch zu einer selbständigen Haushaltsführung in der Lage sind.

Zufahrt über die Parkplätze des Hotels Die beiden geplanten Baukörper werden in die großzügige Parkfläche integriert. Die dreigeschossigen Gebäude erhalten flachgeneigte "Walmdächer", wie der Fachmann sagt.

Die Erschließung und Parkplatzanlage wird in Kombination zur bestehenden Parkplatzanlage des nahegelegenen Hotels vorgesehen. Mit den Grundstückseigentümern des Hotels sind entsprechende Vereinbarungen getroffen.

Dadurch wird es nicht erforderlich, eine neue Zufahrt von der Allendorfer Straße anzulegen. Die Fußwegeführung von der Allendorfer Straße zur Freizeitanlage "Im Ohle" bleibt gewährleistet. Da der Bolzplatz bereits wiederum südlich der Tennisplätze angelegt wurde, kann die ursprünglich als Ballspielfläche festgesetzte Grünfläche später als Parkanlage genutzt werden.

Diese Grünfläche schafft zudem eine Distanz zwischen den Tennisplätzen und dem Pflege- und Wohnheim für Senioren, so dass auftretende Nutzungskonflikte durch die Schallentwicklung der Sportanlagen im tolerierenden Rahmen bleiben, wie eine entsprechende Schallschutzuntersuchung eines Gutachterbüros belegt hat. Die Änderung des Bebauungsplans soll bis zum Ende des Jahres 2007 abgeschlossen sein, so dass der Bau der Objekte im Jahre 2008 realisiert werden kann.

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