SPD Sundern setzt sich für ländliche Förderprogramme ein

"Worten Taten folgen lassen"

Projekte zur Erhaltung der dörflichen Struktur können nur mit Konzepten voll gefördert werden. Die SPD sieht in Sundern Nachholbedarf.

Die SPD-Fraktion macht sich stark dafür, Voraussetzungen für die maximale Landesförderung im Bezug auf die Dorfentwicklung zu schaffen. Wesentlicher Bestandteil für die Förderungsvergabe ist ein Konzept für die Dorfentwicklungsplanung. Die Stadt soll hier jetzt aktiv werden, um später nicht das Nachsehen zu haben.

Im Frühjahr diesen Jahres sollen neue Förderrichtlinien für das Programm „Leader“ für den ländlichen Raum erstellt werden. Bis dahin, so fordert die SPD, soll die Stadt Sundern die Zeit nutzen, um die konzeptionellen Voraussetzungen zu schaffen, die die maximale Inanspruchnahme der Landesförderung ermöglicht. „Es kann nicht sein, dass in Bedarfsfällen an kommunalen und privaten Baumaßnahmen die Anspruchsberechtigten in Sundern gegenüber anderen Städten und Gemeinden, die die Planungsvoraussetzungen erfüllen, benachteiligt sind“, macht Willi Vogt deutlich. „Es ist dringende Aufgabe der Kommunalpolitik für Chancengleichheit zu sorgen. Ohne Konzept keine Maximalförderung.“

Den Sozialdemokraten geht es um die Förderprogramme „Leader“, „Ilek“ und städtebaulicher Denkmalschutz. Hier sind unter anderem Gegenstand der Förderung: Bauliche Maßnahmen der Dorfentwicklung in privaten und öffentlichen Bereichen; Erhaltung und Weiterentwicklung der Gemeinschaftseinrichtungen; Maßnahmen für die Entwicklung des ländlichen Fremdenverkehrs. Als konzeptionelle Grundlage für spätere Baumaßnahmen und andere Aktivitäten werden auch Dorfentwicklungskonzepte und deren Planung bezuschusst.

„Der Rat billigt Jahr für Jahr unter anderem auch die Absichtserklärungen. Aus dem Bereich Planung und Umwelt heißt es da: Für die ländlich strukturierten Orte im Stadtgebiet Sundern ist eine den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Dorfentwicklungsplanung unerlässlich, die Voraussetzung für alle Dorferneuerungsmaßnahmen ist. Mittels Erhaltungs- und Gestalungssatzungen lässt sich das jeweilige Dorfbild hinsichtlich seiner prägenden städtebaulichen Besonderheiten fortentwickeln.“ Willi Vogt: „Diesen Worten mögen Taten folgen.“

Das Thema ist für Vogt gesamtstädtisch von hoher Bedeutung. Die meisten Kräfte würden rund um den Sorpesee gebündelt, andere Regionen „stehen hinten an.“

Die SPD hat beantragt, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 11. Februar zu setzen.

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