Nur Blechschäden, keine Verletzten

Überfrierende Nässe: Glatteis sorgt für fünf Unfälle

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Symbolfoto

[Update 11.10 Uhr] Hochsauerland. Regen und kalte Temperaturen haben die Straßen im HSK am Freitagmorgen teilweise in Rutschbahnen verwandelt. Insgesamt verzeichnete die Polizei seit Donnerstagabend fünf wetterbedingte Unfälle. Mittlerweile sind die Straßen aber überall wieder frei.

Die Leitstelle der HSK-Polizei hatte am Freitagmorgen via Twitter eine Verkehrswarnmeldung herausgegeben. Demnach herrschte auf den Straßen im Kreis stellenweise Gefahr durch überfrierende Nässe - insbesondere in den Höhenlagen. 

Diese sorgte für insgesamt fünf Unfälle im Kreisgebiet, wie Polizeisprecher Holger Glaremin im Gespräch mit dem SauerlandKurier berichtete. Allerdings sei es bei allen Unfällen bei Blechschäden geblieben, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

"Die besten Streudienste im Sauerland"

Die meisten der fünf Unfälle ereigneten sich laut Glaremin im Stadtgebiet Medebach. Die L 913 bei Brilon-Thülen musste zwischen dem Thülener Kreuz und Brilon-Hoppecke zwischenzeitlich komplett gesperrt werden, weil es dort auch einen Unfall gegeben hatte, wie die Polizei auf Twitter vermeldet hatte. Eine knappe Stunde später war die Straße allerdings gestreut und wieder freigegeben.

Mittlerweile ist die Lage auf den Straßen sehr ruhig, erklärte Glaremin. "Wir haben im Sauerland die besten Streudienste", sagte der Polizeisprecher augenzwinkernd.

Auch der Deutsche Wetterdienst hatte eine amtliche Warnung vor Glätte herausgegeben, die mittlerweile aber aufgehoben wurde. Diese bezog sich auf die Kommunen Olsberg, Brilon, Marsberg, Schmallenberg, Winterberg, Medebach und Hallenberg und galt bis 10 Uhr. "Es muss mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe gerechnet werden", hieß es auf der Homepage des DWD.

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