„Was da alles gestemmt wird, ist schon sehr anerkennenswert“

„Oscar des Breitensports“: Vereine können sich ab sofort wieder um „Sterne des Sports“ bewerben

Hochsauerland Vereine nach Sternen greifen Volksbank Sauerland Landrat Wettbewerb bewerben ab sofort
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Setzen sich gemeinsam dafür ein, dass wieder möglichst viele HSK-Vereine „nach den Sternen greifen“: (v.l.) Dr. Florian Müller (Vorstandsmitglied der Volksbank Sauerland), Landrat Dr. Karl Schneider und Detlef Lins (KreisSportBund HSK).

Seit nunmehr 18 Jahren gibt es die „Sterne des Sports“ und auch 2021 belohnen die Volksbanken im Hochsauerland zusammen mit dem KreisSportBund HSK und dem Deutschen Olympische Sportbund (DOSB) bei Deutschlands wichtigstem Vereinswettbewerb wieder das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine. Mitmachen können ab dem 1. April alle Sportvereine aus unserer Region.

Hochsauerland – Bewerbungen sind ausschließlich online auf der jeweiligen Bankwebsite möglich. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni.

Die „Sterne des Sports“, der Oscar des Breitensports“, haben sich seit ihrer Premiere im Jahr 2004 zu Deutschlands wichtigstem Vereinswettbewerb entwickelt.

Auszeichnung für soziales Engagement

Der Bundesverband der DeutschenmmVolksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeichnen dabei gemeinsam Sportvereine für ihr soziales Engagement aus. Mehr als fünf Millionen Euro Preisgelder sind über die „Sterne des Sports“ in den vergangenen Jahren in den Breitensport geflossen.

Bewerben können sich alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind. „Dabei geht es nicht um ,höher, schneller, weiter‘, sondern um Werte wie Fairness, Toleranz, Verantwortung oder Klimaschutz“, betont Dr. Florian Müller (Vorstand der Volksbank Sauerland eG).

Jury wertet Konzepte aus

„Im Mittelpunkt steht das gesellschaftliche Engagement der Sportvereine und der Verdienst ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.“ Die eingereichten Konzepte der heimischen Sportvereine werden von einer kompetenten Jury ausgewertet.

Schirmherr des Wettbewerbs ist für den Hochsauerlandkreis auch in diesem Jahr wieder Landrat Dr. Karl Schneider, der mit seiner Schirmherrschaft das Signal an alle Sportvereine im HSK aussenden möchte, sich selbstbewusst zu beteiligen.

Der Sport ist und bleibt auch künftig eine wichtige gesellschaftliche Kraft bei uns im Hochsauerlandkreis.

Dr. Karl Schneider

„Ich habe Respekt vor den vielen Eigenleistungen, die Sportvereine leisten. Was da alles gestemmt wird, ist schon sehr anerkennenswert. Hier setzt der Wettbewerb ,Sterne des Sports‘ an“, der sich einsetzt für einen Sport, der die Menschen mitnimmt und begeisternde und vielfältige Angebote belohnt, die in der Breite und Qualität auch ankommen. Und wenn der Sport wie so vieles andere auch unter Corona gelitten hat, sollten wir über die gegenwärtige Zeit hinausdenken: Der Sport ist und bleibt auch künftig eine wichtige gesellschaftliche Kraft bei uns im Hochsauerlandkreis. In diesem Sinne wünsche ich mir eine große Beteiligung unserer Vereine.“

Bereits zum neunten Mal bieten die Volksbanken im HSK diesen Wettbewerb für ihre Sportvereine an. Unterstützt werden sie dabei vom Kreissportbund HSK.

Super Resonanz

„Beim letzten Mal haben sich 58 Vereine beworben, eine super Resonanz, mit tollen und qualitativ sehr hochwertigen Beiträgen“, blickt Detlef Lins, Vorsitzender des KreisSportBundes HSK, zurück. Zwei regionale Vereine konnten sich sogar für die Landesebene qualifizieren.

Unter ihnen der TV Arnsberg und der SV Hüsten 09, die bei einer festlichen Preisverleihung in Düsseldorf für ihr Projekt mit dem „Kleinen Stern des Sports“ in Silber beziehungsweise mit einem Förderpreis belohnt wurden.

Erstmalig wurden damit zwei Preise an Vereine aus einer Stadt vergeben. „Unserer Sportvereine haben zukunftsweisende Ideen, da brauchen wir uns nicht verstecken“, freuen sich Lins und Dr. Müller über diesen besonderen Erfolg.

„Stern in Bronze“ für die drei Vereine mit der höchsten Punktzahl

Die drei Vereine mit der höchsten Punktzahl erhalten einen „Stern in Bronze“, verbunden mit einer Geldprämie in Höhe von 2.000 Euro für den Erstplatzierten, über 1.500 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz.

Außerdem erhalten alle teilnehmenden Vereine bei Erreichen einer Mindestpunktzahl eine Teilnahmeprämie in Höhe von 250 Euro. „Die Vereinsarbeit zu unterstützen ist uns immer ein besonderes Anliegen“, so Dr. Florian Müller.

Anreiz zur Teilnahme

„Mit dieser Zuwendung möchten wir einerseits einen zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme geben und andererseits die tägliche ehrenamtliche Arbeit der Aktiven belohnen“. Alle Preisgelder werden von den Volksbanken im HSK zur Verfügung gestellt.

Wettbewerb geht über drei Ebenen

Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ geht über drei Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze, ausgezeichnet von den heimischen Volksbanken sowie dem KreisSportBund HSK. Der Gewinner qualifiziert sich für das Finale auf Landesebene.

Bei der Preisverleihung „Großen Stern des Sports“ in Silber, die von den Landesssportbünden und den regionalen Genossenschaftsverbänden ausgerichtet wird, konkurrieren die Sportvereine um das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold 2021. Beim Bundesfinale in Berlin werden im jährlichen Wechsel von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten die Finalisten für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold ausgezeichnet.

Infos und Kontakt

Bei Fragen rund um den Vereinswettbewerb der „Sterne des Sports“ stehen die Mitarbeiter/innen der Volksbanken oder des KreisSportBundes HSK gerne zur Verfügung.

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