„Spring ist da.für“

Christliches Ferien-Festival zum zehnten Mal in Willingen

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Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin zeigen mit einem Augenzwinkern den ganz normalen Wahnsinn des christlichen Alltags.

Willingen.Spring, das einzigartige Festival für Christen, lockt Jahr für Jahr in der Woche nach Ostern über 3000 Gläubige nach Willingen. Viele sind von Anfang an dabei und vieles hat sich bewährt – das erste Festival fand 1998 statt und seit neun Jahren ist Spring in Willingen zu Hause – jedes Jahr gibt es aber auch Teilnehmer, die das erste Mal dabei sind sowie einige Veränderungen.

So steht die Organisation von Spring in diesem Jahr erstmals unter der Leitung von Armin Jans. Der langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Hartmut Steeb war mit seiner Familie als „Privatperson“ angereist.

Fröhlich-erfrischender Auftakt jedes Spring-Festivals ist die Eröffnungsveranstaltung am Montagabend, moderiert von Margarete Kosse und Thomas Joussen. Mit dabei waren wieder bekannte christliche Musiker, Comedians und Schauspieler, wie das österreichisch-schweizerische Comedy-Duo Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin.

In diesem Jahr gab es ein besonderes Highlight, den Vorjahresgewinner von „The Voice of Germany“ Samuel Rösch, der seinen Sieger-Song darbot. Er wird ein weiteres Mal am heutigen Mittwoch, 24. April, um 21.45 Uhr mit seiner Band Paperclip in der Evangelischen Kirche auftreten.

„Für“ die Familie, Freunde, Frieden

Es gibt auch wieder ein neues Motto; in diesem Jahr lautet es: „Da.für“. Moderator Thomas Joussen erklärte dazu: „Gott ist ‚da‘ – und er ist ‚für‘ uns.“ Es sei wichtig“, dass man als Christ positiv denke. Menschen, die auf der Straße befragt wurden, sagten vor allem, dass sie „für“ die Familie, Freunde, Frieden – aber auch „für“ einen Kita-Platz seien. Armin Jans spann den Gedanken fort, indem er eine hierzulande nur zu gut bekannte Redewendung aufgriff: „da nicht für“. Er stellte die Selbstverständlichkeit, mit der man etwas tut, gibt oder annimmt, in Frage: „Nichts ist selbstverständlich – alles ist Gabe.“ Es komme von außen auf einen zu, als Geschenk. „Die einzige angemessene Reaktion auf die Segnung Gottes ist der Dank“, so Jans. Nichts sei „gleichgültig“, sondern im Sinne Gottes „gleich gültig“. Wenn man Dinge oder Menschen für selbstverständlich halte, laufe man Gefahr sie zu verlieren. Wesentlich sei, die Quelle des Segens zu erkennen und zu benennen. Nur Gott dürfe sagen: „Da nicht für“.

Eine Runde „Spring-Volleyball“ diente der Auffrischung bei der Eröffnungsveranstaltung von Spring.

Noch für die nächsten drei Tage wird es sich bei den Hunderten von Veranstaltungen für die verschiedensten Alters- und Zielgruppen im Kern immer um die christliche Gottesbotschaft drehen.

Herzstück von Spring ist die Bibelarbeit, mit der man sich auch meditativ, kommunikativ oder interaktiv befassen kann. Bei den Jugendlichen, Teens und Kindern erfolgt die Auseinandersetzung meist auf kreativ-spielerische Weise. Andere Veranstaltungen widmen sich der Seelsorge, bieten einen Glaubenskurs für „Neulinge“ und Zweifler, entfalten eine breite Palette an Themen vom Nahen Osten bis nach Afrika und beschäftigen sich mit Alltagsfragen, wie Ehe, Familie, Erziehung oder Beruf.

Spring wäre aber nicht Spring, wenn es nicht auch die vielen Spiel-, Spaß- und Sportangebote gäbe. Auch für die nächsten drei Jahre bleibt Spring dem Upland treu, der Vertrag sei „frisch“ unterzeichnet worden, so Willingens Tourismus-Manager Miro Gronau. „Wir sind super stolz und froh, dass ihr hier seid“, wandte er sich am Eröffnungsabend an das Publikum.

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