"Die Eiskönigin" und "Die schöne und das Biest" im Programm

Willinger Eishalle wird zum Kino

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Im guten Sinne aufs Glatteis geführt: Dutzende Gäste wie Louisa Langendorf, Mona Klein und Friederike Wagner (von links) kamen Donnerstagnachmittag zum Auftakt des Eiskinos.

Willingen. Das Willinger Eiskino geht in die zweite Runde: Noch bis Sonntag sind "Die Eiskönigin"  sowie  "Die Schöne und das Biest" in der Eislaufhalle zu sehen.

Die kleine Xenia aus Edertal gleitet zum ersten mal über das Eis, mit ein wenig Hilfe ihrer Mutter und der großen blauen Trainings-Robbe, an der sie sich festhält. Schön findet sie es – in die Willinger Eishalle gekommen ist sie aber aus einem besonderen Anlass: Zum zweiten Mal wurde zum Eiskino eingeladen. Während Xenia und dutzende andere ihre Runden drehen, erleben die Disney-Heldinnen Elsa und Anna auf einer Leinwand mitten in der Halle ihr frostiges Abenteuer.

Vier Tage lang lädt die Gemeinde ein: Zum Auftakt am Donnerstag sowie am Samstag mit „Die Eiskönigin“, Freitag und Sonntag dann mit der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ aus dem Jahr 2017. Die Musik startet gegen 16.30 Uhr, so dass die Gäste schon einige Runden drehen können, die Filme gehen dann gegen 17.00 Uhr los – sobald es ein wenig dunkler wird.

Das Eiskino lockt auch Neulinge wie Xenia.

Dass zwei verschiedene Filme im Wechsel gezeigt werden, sei eine Erfahrung aus dem Wasserkino im Lagunenbad, erklärt Tourismus-Manager Miro Gronau: So hätten Gäste auch an mehreren Besuchen Freude. Auch sonst haben der Kurbetrieb und das für die Veranstaltung engagierte Willinger Kino am Konzept gefeilt: Schon bei der Erstauflage war der Film auf beiden Seiten der Leinwand zu sehen, dieses Mal steht sie nicht auf dem Eis, sondern hängt darüber – es gibt also mehr Freiheit für die Eisläufer. Auch die Tonqualität wurde verbessert, auch wenn es in der Halle nicht einfach sei, erklärt Kinobetreiber Frieder Bähr: „Da muss man ein wenig tüfteln.“

Das Kino-Publikum auf Kufen jedenfalls nutzt den Nachmittag für viele Runden auf dem Eis, gönnt sich aber auch Pausen auf der Tribüne, etwa mit Glühwein und Popcorn, gerade zu Schlüsselmomenten des Films bleiben viele Eisläufer an der Leinwand stehen. Familien und Jugendliche machen den Großteil des Publikums aus. Viele kleinere Gäste drehen an Trainingsgerät ihre ersten Runden: „Durch so eine Nummer Kinder erstmals aufs Eis zu holen, ist besonders schön“, freut sich Miro Gronau.

Spaß für groß und klein: das Eiskino in Willingen.

Er deutet schon an, dass das Eis-Kino nächstes Jahr fortgesetzt wird – schließlich kehrt auch die „Eiskönigin“ mit einer Fortsetzung auf die Kinoleinwand zurück.

Der Eintritt zum Eiskino kostet zwei Euro Aufschlag auf die üblichen Eintrittspreise (Erwachsene 5,50 Euro, von 7 bis 16 Jahre 4,50 Euro, bis sechs Jahre ein Euro, Zuschauer 0,50 Euro).

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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