Freude über Pistenwalze

Die Willinger Skiclub-Mitarbeiter konnten den ersten Einsatz der Walze im Steilhang kaum erwarten.

Zur Vorbereitung der Mühlenkopfschanze auf das Weltcup-Skispringen vom 28. bis 30. Januar ist eine neue Pistenwalze eingetroffen. Das 330 PS starke Kettenfahrzeug löst die alte Raupe ab, die dem Ski-Club gute Dienste erwiesen hat, jedoch nach 20 Dienstjahren nicht mehr weltcuptauglich ist.

Der neue Pistenbulli erstrahlt in einem auffälligen Rot. Eine Dreistufenfräse sorgt für eine professionelle Verdichtung des Schnees. "Der Schnee wird jetzt viel stärker komprimiert und verdichtet, sodass der Sauerstoff eine stallharte Fläche erzeugt", erklärt Schanzenchef Wolfgang Schlüter die Vorzüge. "Für uns bringt das beim Weltcup einen noch kompakteren Aufsprungbereich und eine Verbesserung um ein Vielfaches." Auch das Abfräsen des Schnees im Aufsprung geht jetzt wesentlich unkomplizierter, was bei den aktuellen Schneemassen an der Mühlenkopfschanze ebenfalls sehr hilfreich ist. Ein vollautomatischer Gleichrichter sorgte zudem dafür, dass sich die Pistenwalze gleichmäßig bewegt. Ein Durchdrehen der Ketten ist damit unmöglich. Das Modell verfügt außerdem über zahlreiche Extras und ein erstklassiges Licht, was vor allem beim Arbeiten in der Dunkelheit hilfreich ist.

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