Gebäude erhält Gesicht

Bald werden im 'Haus am Kurpark' die Türen geöffnet, darauf freuen sich Bürgermeister Thomas Trachte, Siegfried Renneke, Veronika Menn und Sabine Bühlbecker (alle drei von 'int-bsw') sowie Architekt Uno Kleine (von links). Foto: Miriam Brüser

Dass die brandneue Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtung "Haus am Kurpark" wächst und gedeiht, das kann jeder Bürger sehen. Aber wie weit der Bau fortgeschritten ist und wann die Eröffnung geplant ist, wurde jetzt in einem Gespräch mit dem Bauherrn und Träger sowie dem Architekten erläutert.

"Wir befinden uns in der letzten Phase des Bauweges" , meinte Siegfried Renneke, Vorsitzender des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks, dem Bauherrn und Träger des Hauses.

Besonders interessant waren die Auskünfte von Architekt Uno Kleine. "In etwa 14 Tagen ist der Oberputz fertig, dann werden die Baugerüste entfernt. Das Gebäude bekommt endlich ein Gesicht", so Kleine. Der Einzug der ersten Bewohner sei für Ende Februar, Anfang März geplant.

Insgesamt sind 78 Einzelzimmer in der Entstehung, jedes 18 Quadratmeter groß und mit einem barrierefreien Bad, Pflegebett und Möbeln ausgestattet. Im Innenbereich kann jetzt mit dem Ausbau begonnen werden. Fliesen, Farbe, Teppiche und Möbel fehlen. Der letzte Estrich wurde vergangene Woche fertiggestellt.

Auch die Gartenanlagen sind in Planung, falls es nicht bereits in den nächsten Wochen anfängt zu schneien.

"Natürlich können die zukünftigen Bewohner auch eigene Stücke mitbringen, denn Wohlfühlen und eine angenehme Atmosphäre stehen bei uns an erster Stelle", so der Architekt. Das zeigte sich auch beim Rundgang durch den Bau. Auf drei Etagen findet man jeweils 26 Zimmer, die Fenster sind groß, der ganze Bau wirkt hell und luftig.

Rund 30 Anmeldungen

Auch auf einen gewissen Komfort wurde wert gelegt, so verfügt jedes Zimmer über Balkon oder Terrasse und eine Fußbodenheizung wurde ebenfalls installiert. Auf jedem der drei Geschosse findet man außerdem eine Bewohnerküche, ein Pflegebad, einen Gemeinschaftsspeiseraum und einen Wohnbereich.

Rund 30 Anmeldungen würden vorliegen, die noch geprüft werden müssen. Außerdem laufen gerade erste Bewerbungsgespräche für das Fachpersonal, hier werden etwa 60 neue Stellen entstehen.

Das "Haus am Kurpark" ist für alle Pflegestufen geeignet, auch Demenz- oder Alzheimerpatienten sind willkommen. Es soll ganz auf die Bewohner eingegangen werden, eine individuelle Farbgestaltung, eine Park- und Gartenanlage sowie vielfältige Projektangebote wie Musik und Gymnastik, Malen, Gestalten, Spielrunden, ein Literaturkreis und vieles mehr werden das "Haus am Kurpark" zu einem Ort voller Leben machen. Des Weiteren entstehen ein öffentlich zugängliches Café und Bistro. So wurde nicht nur der Kontakt zu Willingens Ärzten und Apotheken aufgenommen, nein, auch Vereine, Kirchengemeinden und andere Institutionen sind mit eingebunden. Willingens Bürgermeister Thomas Trachte zeigte sich vom Bauprojekt sehr angetan: "Wir stehen seitens der Gemeinde mit Herz und Seele hinter dem Vorhaben. Das Wohnheim wird eine Bereicherung für Willingens soziale Infrastruktur werden." Besonders lobend erwähnte er, dass auch das Konzept von Willingen als Kneippheilkurort mit einfließe.

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