Geschafft und glücklich

Endlich angekommen. Bei der Abschlusskundgebung 'Am Kleinen Feldberg' in Freiburg freuten sich die Willinger über die gelungene Wandertour.

Jede Wetterlage von Hitze bis Dauerregen, durchlaufene Schuhe, schmerzende Blasen und dauerhaft beste Stimmung ? davon war der Weg von Willingen nach Freiburg geprägt, auf dem die Mitglieder des Upländer Gebirgsvereins (UGV) den Wanderwimpel von der vorherigen Wanderhauptstadt in die nächste brachten (SauerlandKurier berichtete). Das Besondere daran: Der Wimpel wird immer zu Fuß in die nächste Wanderhauptstadt transportiert.

Vier von neun Wanderern sind sogar die ganze 620 Kilometer lange Strecke gelaufen und haben dabei zum Beispiel an einem Tag 1121 Höhenmeter überwunden. Andere haben zwischendurch mal einen Tag Pause eingelegt. Aber egal, wo die Wanderer am Tagesende angekommen sind, sie haben sich immer gut aufgehoben gefühlt.

"Die Stimmung in der Gruppe war super und wir sind überall sehr freundlich aufgenommen worden", sagte Ernst-Wilhelm Gerbracht, Vorsitzender des UGV.

Die letzte Etappe lief die Wandergruppe begleitet von Willingens Bürgermeister Thomas Trachte, seiner Ehefrau und einigen Gemeindevertretern.

Der Höhepunkt der Wanderung war natürlich die Ankunft in Freiburg. Auch wenn die Übergabe des Wimpels im Regen stattfand, klärte der Himmel beim feierlichen Festzug auf und etwa 40.000 Beteiligte und 15.000 Zuschauer feierten Freiburg als Wanderhauptstadt im Sonnenschein. "Auch wenn es eine schöne Zeit war, waren wir doch sehr froh, als es geschafft war. Mit der Tour war ein großer Aufwand verbunden", so Gerbracht.

Die nächste Wanderhauptstadt wird Melle bei Osnabrück sein ? so haben die Freiburger Wanderbegeisterten eine noch längere Tour als die Willinger vor sich.

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