Aufstieg in elitären Kreis

Tom Gombert darf im IBU-Juniorencup antreten

Tom Gombert darf nach konstant guten Leistungen erstmals beim IBU-Juniorencup laufen.

Willingen/Hochfilzen. Wieder zwei Podestplätze für Tom Gombert in der Juniorenklasse beim Alpencup und Deutschlandpokal in Hochfilzen (Österreich). Für seine konstant guten Leistungen und als Führender im Alpencup hat sich der 20-jährige Biathlet von SC Willingen eine Belohnung verdient: Er darf erstmals beim IBU-Juniorencup laufen und schießen. Gombert steigt damit in einen elitären Kreis von sechs oder sieben Sportlern auf, in dem sich sein Mannschaftskollege Sven Lohschmidt bereits befindet.

Die nächsten IBU-Rennen finden Anfang Februar statt. Diese sind gleichzeitig Qualifikationsrennen für die Junioren-WM. Die Tage bis dahin will die hessische Landestrainerin Susen Fischer mit dem Duo dazu nutzen, die Kraft-und Athletikwerte zu erhöhen und sie will bei beiden noch am „läuferischen Feinschliff“ arbeiten.

Sven Lohschmidt hatte allerdings in Hochfilzen nicht seinen besten Tag erwischt. Während Gombert über die 15 Kilometer Rang zwei belegte (42:03 Minuten/2 Schießfehler) musste sich Sven Lohschmidt nach der besten Laufzeit (40:46), aber schlechter Schießleistung mit sieben Fahrkarten mit Rang acht zufrieden geben. Etwas besser lief es für ihn über die 10 Kilometer, die er nach 28:45 Minuten absolviert hatte, sich dabei aber auch fünf Schießfehler leistete.

Gombert kam auf dieser Distanz nach 26:44 Minuten ins Ziel und kam mit einem Fehlschuss aus. Das bedeutete Rang drei. Philipp Rehbein, dritter Willinger Athlet in der Juniorenklasse, belegte über 10 Kilometer (30:17/4 Schießfehler) und über die 15 Kilometer (46:07/9) jeweils Platz 13.

Lob an das Technikteam

Christopher Niggemann und Jan Lohschmidt hingegen haben noch Luft an oben. Das männliche Willinger Duo in der Jugend II lief und schoss beim Deutschlandpokal in Hochfilzen nicht um den Sieg mit. Während sich Christopher Niggemann mit Platz acht über die 12,5 Kilometer im Einzel in 37:20 Minuten und nur einem Schießfehler und mit Rang 10 über die 7,5 Kilometer im Sprint (21:56/3 Fehler) noch recht gut schlug, fand Jan Lohschmidt bei diesem Wettkampf nie seine Form. Er kam über die längere Distanz nach 37:32 Minuten und acht Fehlschüssen nicht über Rang 26 hinaus. Und über die kürzere Strecke ging es ihm nicht besser. Die Laufzeit von 23:00 Minuten und vier Fahrkarten reichten nur für den 27. Platz.

Bei der weiblichen Jugend II hatte der SC Willingen auch zwei Teilnehmerinnen im Start. Leonie Litzenbauer wurde über die 10 Kilometer in 37:05 Minuten und vier Schießfehlern Zehnte und für Marie Zeutschel reichte die Laufzeit von 39:38 Minuten mit fünf Fehlschüssen nur für Rang 21. Sie ging über die sechs Kilometer nicht mehr an den Start. Litzenbauer kam hier in 20:54 Minuten und zwei verfehlten Schüssen auf Rang 18.

Fischer lobte vor allem das Technikerteam um Dirk Kramer, das den Sportlern mit dem richtigen Schliff der Skier immer wieder leichte Vorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen könne. Kramer investiere viel Freizeit im Skiraum und tüftele am optimalen Schliff für die jeweiligen Schneebedingungen.

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