Kein Start der Ballons

Das wechselseitige und koordinierte Zünden der Brenner lockte eine Reihe von Schaulustigen bei der ersten Willinger Montgolfiade an - wenngleich das 'Nightglow' ohne Ballone auskommen musste. Foto: Kristin Sens

Ballonfahrer brauchen viel Geduld - besonders wenn sie im Winter unterwegs sind. Wind, Wolken und Schnee machten auch den Veranstaltern der ersten Willinger Winter-Montgolfiade einen Strich durch die Rechnung.

Die Piloten, die mit einem knappen Dutzend Gondeln nach Willingen gekommen waren, bedauerten dies zwar, nahmen es aber gelassen hin. "Etwa 50 bis 60 Prozent aller geplanten Fahrten müssen wetterbedingt ausfallen", erklärte der Veranstalter Johan Echtermeijer von der EuregioBallooning Holland.

Die eingeladenen Gäste reagierten enttäuscht, aber mit Verständnis, nachdem ihnen die Wettersituation von den Ballonfahrern erklärt worden war. Der Veranstalter, der auch schon Winterfahrten im Harz angeboten hat, sagte: "Die Mittelgebirge sind immer etwas unsicherer. In Süddeutschland herrschen in der Regel stabilere Wetterverhältnisse."

Lediglich das Nightglow, bei dem die Gondeln am Boden bleiben, fand statt, wegen des Windes allerdings ohne Ballons. Das wechselseitige und koordinierte Zünden der Brenner lockte dennoch eine Reihe von Schaulustigen an.

Pläne für eine Nachfolgerveranstaltung gibt es nicht: "Noch steht nicht fest, ob eine zweite Winter-Montgolfiade stattfindet", sagt der Willinger Tourismusmanager Ernst Kesper. "Der Veranstalter wird entscheiden, ob sie sich noch einmal lohnt. Erst dann kann geplant werden."

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