Teilbaugenehmigung und erste Aufträge

Neubau des Willinger Lagunenbads rückt näher

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Beim Neubau des Lagunenbads sind noch Brandschutzfragen abschließend zu klären, doch die Außenanlagen können bald in Angriff genommen werden.

Willingen. Auf dem Weg zum weitergehenden Naubau des Willinger Lagunenbades sind wichtige Schritte getan: Eine Teilbaugehmigung liegt vor, erste Aufträge sollen vergeben werden.

Die erste Auftragsvergabe für den weitgehenden Neubau des Willinger Lagunenbades steht bevor: Am 21. Oktober kommt die Betriebskommission zusammen und fällt ihre Entscheidung. Mit einer Teilbaugenehmigung für die Außenanlagen hofft Bürgermeister Thomas Trachte dann noch auf einen Baubeginn im Herbst, wie er auf Anfrage der WLZ erklärt.

Dass es erst einmal nur eine teilweise Baugenehmigung gibt, liegt am Brandschutz, der bereits als ein Grund der Verzögerung genannt wurde. In den Außenanlagen sei das weniger relevant, das Kreisbauamt habe der Gemeinde also entgegenkommen können, um einen schnellen Baustart zu ermöglichen. Doch auch sonst seien die abschließenden Fragen in Sachen Brandschutz mittlerweile so gut wie abgeklärt, erläutert der Bürgermeister.

Allererste Planungen hatten einen Baustart noch 2018 vorgesehen, doch war das Lagunenbad in schlechterem Zustand als ursprünglich gedacht, ein fast kompletter Neubau wurde notwendig. Durch förderrechtliche Fragen und die technische Verbindung der beiden Bauabschnitte – die rechte Hälfte mit dem Saunabereich und die zweite mit Solebad und Technik – verschob sich der Baubeginn.

„Eigentlich sind wir wieder in der Zeitleiste“, sieht der Bürgermeister es gelassen: „Wir werden im nächsten Jahr mit dem zweiten Bauabschnitt anfangen können.“ Nach hinten raus habe die Verzögerung also nicht unbedingt Konsequenzen.

Wenn die beiden Bauabschnitte durch die Verschiebung mehr als geplant parallel bearbeitet werden: Ist dann der Plan zu halten, das Bad durchgehend geöffnet zu lassen? Noch gelte dieses Ziel, antwortet Thomas Trachte. Er persönlich ziehe in Erwägung, dass das Bad bei den Arbeiten im Innenbereich kurzzeitig geschlossen werde und wolle das so vorschlagen.

Die Kosten wurden zuletzt auf 22,6 Millionen Euro beziffert, das Land hat Fördermittel von knapp elf Millionen Euro zugesagt. Der Zustand des Dachs im östlichen Gebäudeteil und der des Bodens im westlichen Abschnitt machen den Neubau nötig.

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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