Neuer Magnet fürs Upland

Severin Freund soll für Willingen Werbung machen.

Willingen hat genug Schnee für den Weltcup vom 28. bis 30. Januar. "Sogar so viel, dass wir ihn abtransportieren müssen", berichtete Willingens Skiclub-Präsident Jürgen Hensel.

"Ab Mittwoch wird die Schanze belegt", ergänzte Schanzenchef Wolfgang Schlüter. Und seit dem Wochenende hat Willingen auch einen guten Freund.

Nach dem ersten Weltcupsieg seit fast vier Jahren und Platz zwei in Sapporo ist Severin Freund der neue Held, den alle Fans auch beim Skispringen auf der Mühlenkopfschanze sehen werden. Auf den Kartenvorverkauf hat sich dies spontan schon ausgewirkt. "Die Nachfrage nach Tickets ist wieder sprunghaft angestiegen ", sagte Ticketmanagerin Christine Hensel.

Der neue Star zeigte sich selbst am meisten überrascht und meinte vor seinem Heimflug aus Fernost nach München: "Ein perfektes Wochenende und ein unglaublich schönes Gefühl. Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt." Mit 363 Punkten katapultierte sich Freund in der Gesamtwertung auf Rang acht und ist damit beim nächsten Weltcup am Freitag in Zakopane erstmals gesetzt.

Der ruhige und zurückhaltende Skispringer faulenzt in seiner Freizeit gerne mal einen Tag auf dem Sofa und studiert wie etwa Kati Wilhelm und andere Internationales Management an der FH Ansbach. Einen Hipe wie früher um Sven Hannawald oder Martin Schmitt gibt es noch nicht. "Auf Facebook schreiben mich schon ein paar Mädels an", gibt Freund zu. Freundin Caren, mit der er in München in einer kleinen Wohnung lebt, habe aber keinen Grund zur Eifersucht.

Freund will und soll jetzt auch in Zakopane vorn mit springen und Werbung für Willingen machen.

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