Ruhiger Verlauf trotz erhöhter Besucherzahl

Skispringen in Willingen: Polizei nach Weltcup-Finale zufrieden

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Willingen. Am Abend des letzten Weltcup-Tags zeigt die Polizei sich zufrieden - einige Einsätze hatte sie aber zu bewältigen.

Am letzten Tag des Weltcupwochenendes beim Skispringen in Willingen kamen bei weiterhin sonnigem Wetter 20.200 Zuschauer an die Mühlenkopfschanze. Bei ausgelassener Stimmung erfreuten sie sich an den Leistungen der Skispringer und feierten in friedlicher Atmosphäre, teilt die Polizei mit. Insgesamt verfolgten an den drei Tagen mehr als 56.000 Zuschauer die Wettbewerbe an der Willinger Großschanze, was einen Zuschauerrekord für die vergangenen Jahre bedeutet.

Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung einen erfreulich ruhigen Verlauf. Auch am Freitag war die Lage überschaubar, Samstag sorgte ein Drohnenflug für Aufsehen.

Bei zwei Personen konnten bei Kontrollen unter das Waffengesetz fallende Gegenstände, nämlich einen Schlagstock und ein sogenanntes "Einhandmesser", aufgefunden werden. Da das Führen dieser Gegenstände bei öffentlichen Veranstaltungen verboten ist, wurden diese sichergestellt. Gegen die Besitzer werden Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Bis auf kleinere Einsätze, zum Beispiel bei einer Sachbeschädigung, Fundsachen und einem leichten Verkehrsunfall, gab es weder in der Nacht zu Sonntag noch tagsüber weitere polizeilich relevante Sachverhalte.

Fundsachen, die im Verlaufe des Wochenendes bei der Polizei abgegeben wurden, können ab Mitte der Woche beim Fundbüro der Gemeinde Willingen abgeholt werden.

Aufgrund des nochmal optimierten Verkehrskonzeptes verliefen An- und Abreise laut Polizei ohne größere Behinderungen. Für die mit Auto angereisten Zuschauer waren ausreichend Parkplätze vorhanden. Auf den Parkplätzen in und um Willingen zählte die Polizei etwa 3140 Autos, 175 Wohnmobile und 37 Reisebusse. Von den Parkplätzen kamen viele Zuschauer mit den Pendelbussen an die Mühlenkopfschanze. Das ÖPNV-Angebot nutzten diesmal etwa 810 Besucher.

Die Rettungsdienste mussten am Sonntag in 75 Fällen Hilfe leisten. Zudem gab es einen Transport in ein umliegendes Krankenhaus.

Die abgestimmten Maßnahmen der Rettungsdienste, des Skiclubs, der Gemeinde Willingen, der Security und der Polizei sorgten für einen friedlichen und störungsfreien Verlauf der Veranstaltung, so die Polizei: Die Einsatzstrategie, die sich stets an der aktuellen Sicherheitslage orientiere, habe sich bestens bewährt. Der Einsatzleiter der Polizei, Kriminaldirektor Achim Kaiser, zog daher am Sonntagabend auch ein überaus positives Fazit.

Die Polizei begleitete das Skisprungwochenende wie in den letzten beiden Jahren mit Twitter und wertet dies als vollen Erfolg. Aktuelle Informationen zur Verkehrssituation, zum Verlauf der Veranstaltung und zum polizeiliche Einsatz fanden regen Anklang.

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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