Skiclub Willingen schließt erfolgreiche Aktion„Bausteine für die Mühlenkopfschanze“ ab

Die Region steht hinter dem Projekt

Der neue Sprungrichterturm wird seine Premiere feiern beim Weltcup vom 31. Januar bis 2. Februar.

„Bausteine für die Mühlenkopfschanze.“ Mit dieser Aktion hat der Skiclub Willingen in den zurückliegenden Monaten eine sechsstellige Spendensumme erzielt, die neben den Fördermitteln durch das Land Hessen, den Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Gemeinde Willingen (Upland) zum Bau des neuen Sprungrichterturms und der fest installierten Flutlichtanlage beigetragen hat. Jetzt nähert sich die Aktion „Dein Stein für die Mühlenkopfschanze“ ihrem Ende.

Am 31. Dezember hatte Ski-Club-Sportwart Volkmar Hirsch, der als Ingenieur die ambitionierten Bauarbeiten an der größten Großschanze der Welt über das ganze Jahr begleitet hat, symbolisch den letzten Baustein erworben.

Alle Spender werden unabhängig von der jeweiligen Summe auf einer großen Wand am Funktionsgebäude in der Nähe vom Fanshop verewigt werden. Auch auf der Internetseite des Traditionsvereins mit seinen mehr als 1.100 Mitgliedern kann man sich unter www.weltcup-willingen.de von A bis Z ein Bild davon machen, wer aus nah und fern diese vielbeachtete Spendenaktion unterstützt hat.

809 Bausteine verkauft

„Wir sind sehr zufrieden, dass diese tolle Aktion so viel Beachtung und Unterstützung gefunden hat und bedanken uns bei allen, die zum großen Erfolg beigetragen haben, ganz herzlich“, sagt ein zufriedener Ski-Club-Präsident und Weltcup OK-Chef Jürgen Hensel. Bis Redaktionsschluss waren 809 Bausteine verkauft.

Die breite Unterstützung des Ski-Clubs sowie des Willinger Weltcup-Skispringens wird deutlich, wenn man betrachtet, wer sich alles beteiligt hat. Ganz egal ob Privatpersonen, Fans, Firmen oder Sponsoringpartner, die ganze Region steht hinter den Bauprojekten an der Mühlenkopfschanze und der Sicherung der internationalen Wintersportveranstaltung.

Vom 31. Januar bis 2. Februar wird das Großereignis eine weitere Auflage erleben. Dabei werden der neue Sprungrichterturm und die fest installierte Flutlichtanlage ihre Premiere feiern. „Das Flutlicht steht und ist betriebsbereit, zu Beginn des neuen Jahres geht der Ausbau des Turms in den Endspurt, sodass bis zum Skisprung-Weltcup Ende Januar alles fertiggestellt sein wird“, freut sich Volkmar Hirsch über die im Zeitplan liegenden Bauarbeiten.

Auch Dr. Walter Hofer, Skisprung-Renndirektor des Internationalen Skiverbandes (FIS), zeigt sich begeistert von der Eigeninitiative des Ski-Clubs und freut sich darauf, sich beim kommenden Weltcup am Mühlenkopf selbst ein Bild von der Realisierung der Projekte machen zu können: „Die Willinger haben es selbst angepackt, das finde ich riesig.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare