Aktion am 15. März

Sicherheitsinitiative Kompass: Willinger werden befragt

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Startschuss: Im Okotber wurde die Mitgliedschaft Willingens bei Kompass offiziell. Nun sind die Bürger gefragt.

Willingen. Mit einer Sicherheitsbefragung der Willinger nimmt das Kompass-Programm Fahrt auf.

Die Gemeinde Willingen beteiligt sich am Kommunalprogramm Sicherheitssiegel, kurz KOMPASS, das mit der hessischen Polizei durchgeführt wird. Die Gemeinde trat vergangenes Jahr bei, etwa um die negativen Folgen des Clubtourismus anzugehen. Das Ziel ist es, die Sicherheit in den Kommunen nachhaltig zu verbessern. Ab Freitag, 15. März, führt die Verwaltung deshalb eine repräsentative Sicherheitsbefragung durch.

Alle Bürger ab 14 Jahren, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Gemeinde haben, werden um Antworten gebeten. Die Teilnahme ist freiwillig. Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird die anonyme Befragung durch die Professur für Kriminologie unter Prof. Dr. Britta Bannenberg an der Justus-Liebig-Uni Gießen. 

Mit der Befragung sollen die persönlichen Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung erfasst werden. In der Umfrage sollen die Einwohner nicht nur zum persönlichen Sicherheitsempfinden Stellung beziehen, sondern auch Ängste und Sorgen äußern. Zusammen mit der Kriminalstatistik der Polizei und Erhebungen der Ordnungsbehörde sollen daraus passgenaue Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitslage in Willingen getroffen werden.

Per Post bekommen alle Teilnahmeberechtigen ein Schreiben der Gemeinde mit einem persönlichen Zugangscode. Damit kann auf www.rathaus-willingen.de der Fragebogen mit dem Titel „Sicherheitsbefragung in Willingen (Upland)“ geöffnet werden. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich den Fragebogen in Papierform kostenlos zusenden lassen. Nötig ist dazu die Postkarte, die mit dem Schreiben der Gemeinde versandt wird. Die Bürger werden gebeten, den Fragebogen innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Schreibens zu beantworten.

Der beitritt zu Kompass fügt sich in ein breit aufgestelltes Sicherheitskonzept - die Gemeinde ist sich laut Bürgermeister Thomas Trachte bewusst, dass ständig daran gearbeitet werden muss.

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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