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Starkes Interesse am Neubaugebiet in Schwalefeld

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Von: Wilhelm Figge

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Auf den Gantenhälsen in Schwalefeld besteht große Nachfrage nach Bauland. Die Bauleitplanung steht kurz vor ihrem Abschluss.
Auf den Gantenhälsen in Schwalefeld besteht große Nachfrage nach Bauland. Die Bauleitplanung steht kurz vor ihrem Abschluss. © Archivfoto: Wilhelm Figge

Im Schwalefelder Baugebiet sind fast alle Flächen reserviert, die Gemeinde nimmt derzeit die letzten rechtlichen Schritte vor.

Willingen-Schwalefeld – Das Neubaugebiet Gantenhälse schicke sich an, eine vergleichbare Erfolgsgeschichte zu werden wie zuletzt das „Unter der Egge“ in Usseln, erklärte Bürgermeister Thomas Trachte bei der Sitzung des Bauausschusses: 25 Bauflächen bietet die Gemeinde, sechs eine Privatperson – und nur eine sei noch nicht reserviert. Erfahrungsgemäß trete vielleicht noch der ein oder andere Interessent zurück, ergänzt Trachte im Gespräch mit unserer Zeitung.

In der Sitzung ging es um die Verabschiedung des nötigen Bebauungsplans: Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der am nächsten Mittwoch tagenden Gemeindevertretung, dies so vorzunehmen. Dirk Wilke (FDP) hob als Vorsitzender des Ausschusses zwei Punkte hervor: Erstens sind Ferienwohnungen zwar erlaubt, müssen aber im Haus eine untergeordnete Rolle spielen – ein Modell, das die Gemeinde auch schon in Usseln angewendet hat. Zweitens werden Steingärten beschränkt: Solche Schotter-, Kies- und Steinflächen dürfen nur rund zwei Quadratmeter groß sein.

Der Bauausschuss empfiehlt auch eine Baulandumlage. Vereinfacht gesagt komme dabei alles Land in einen Topf, Verkehrs- und andere öffentliche Flächen werden herausgenommen und das Land dann wieder verteilt, erklärte Thomas Trachte. So könne vermieden werden, dass sich nachher beispielsweise Flächen für Straßenabschnitte in Privatbesitz befinden. Der private Grundstückseigner habe damit keine Probleme. Den Zuschnitt übernehme das Amt für Bodenmanagement, es entstünden keine gesonderten Kosten.

Nach der rasanten Nachfrage stehe fest: „Wir müssen mit Hochdruck weitere Baugebiete entwickeln“, so der Bürgermeister. Der Gemeindevorstand wolle dem Parlament bald neue Vorschläge unterbreiten. (wf)

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