Tourismus-Meilenstein

Spatenstich für den Anbau am Haus des Gastes in Willingen: Bürgermeister Thomas Trachte, Mitglieder des Gemeindevorstands, Fraktionsvorsitzende, Ortsvorsteher und Architekt Uno Kleine ließen sich den denkwürdigen Akt nicht entgehen. Foto: Jana Sudhoff

Lange mussten die Willinger auf den Bau ihres neuen Kulturzentrums "Am Hagen" warten. Sage und schreibe elf Jahre dauerte es vom Konzept bis zur Umsetzung. Jetzt versammelte sich die Willinger Prominenz zum symbolischen ersten Spatenstich am Haus des Gastes.

"Wir schreiben heute Geschichte für den Tourismus in Willingen", erklärte Bürgermeister Thomas Trachte beim Ortstermin. Von den Anbau- und Umbaumaßnahmen am Haus des Gastes verspricht sich die Gemeinde wichtige Impulse für alle Ortsteile und Synergieeffekte mit Eishalle, Lagunenpark, Sauerlandstern und Haus des Gastes.

2,5 Millionen Euro kostet das "kleine" Bauvorhaben — 1,25 Millionen fließen vom Land Hessen, 250.000 Euro vom Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die geplante große Lösung — der Bau einer zusätzlichen Verbindungsspange zu den umliegenden Lokalitäten — musste wegen nicht genehmigter Fördergelder auf Eis gelegt werden. "Es ist noch völlig ungewiss, ob und wann sie kommt", so Trachte.

Rohbau soll Mitte Dezember stehen

Bereits Mitte Dezember soll dagegen der Rohbau für den zweistöckigen Rundbau des neuen Kulturzentrums stehen. Das 190 Quadratmeter große Untergeschoss soll künftig ein zweites Kino und einen Mehrzweckraum für etwa Tagungen und Ausstellungen beherbergen. Im gleichgroßen Obergeschoss wird das neue Touristeninformationszentrum angesiedelt. "Der bisherige Standort im Rathaus ist nicht sehr komfortabel und repräsentativ", erklärt Ernst Kesper, Tourismusmanager. Die alte Anlaufstelle bleibt aber als Servicestelle erhalten.

Auch im Haus des Gastes wird sich ab Mitte Februar einiges verändern. So ist eine Trennung von kleinem und großem Saal geplant. Der kleine Raum bekommt eine eigene Fensterfront, damit er auch separat genutzt werden kann.

Bis Anfang Juli 2009 sollen beide Bauvorhaben abgeschlossen sein. Spätestens zum Deutschen Wandertag im August will sich die Gemeinde mit ihrem neuen Prunkstück von ihrer besten Seite präsentieren.

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