WLZ befragt Bürger per Telefon

Umfrage in Willingen: Tourismus für Mehrheit bedeutend

Eine Luftaufnahme von Willingen mit Blick auf Iberg und Orenberg zeigt im Hintergrund auch Rattlar und Schwalefeld.
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Der Tourismus in Willingen ist für eine Mehrheit der von der WLZ Befragten persönlich wichtig. Mehr als ein Drittel fühlt sich derweil auch durch Begleiterscheinungen wie den Club-Tourismus beeinträchtigt.

Wie sehen die Upländer aktuelle Themen? Die WLZ wollte es wissen und hat im April zu einer Telefonumfrage aufgerufen. 206 Haushalte beteiligten sich, nun liegen die Ergebnisse vor.

Ein großes Thema war dabei der Tourismus – und wie bedeutend er für die Befragten aus persönlicher wirtschaftlicher Sicht ist. Knapp 36 Prozent räumten ihm im Schulnoten-System mit einer Eins höchste Priorität ein, knapp 23 Prozent gaben eine Zwei. Dreien (8,7 Prozent), Vieren (4,9 Prozent und Fünfen (7,3 Prozent) gab es seltener, immerhin 15,5 Prozent finden ihn mit einer Sechs für sich selbst irrelevant. Der Rest gab keine Antwort.

Auch, ob die Befragten von Begleiterscheinungen wie dem getränkeorientierten Tourismus beziehungsweise Club-Tourismus beeinträchtigt werden, wurde gefragt: 35,9 Prozent bestätigen das, gute 50 Prozent verneinen es. Der Anteil der Befragten, der keine Antwort gab, war hier mit 13,6 Prozent erhöht.

Die Meinungen über Pläne zur Errichtung von Windkraftanlagen in der Gemeinde Willingen sind weit gestreut: Eine Eins geben ihnen nur 6,8 Prozent der Befragten, 23,3 Prozent lehnen sie mit einer Sechs klar ab. Aufdie Noten dazwischen verteilen sich absteigend von „gut“ jeweils 16, 20,9, 10,2 und 15 Prozent der Stimmen.

Die Internetverbindung vor Ort bewerten die Befragten größtenteils mit „Sehr gut“ (8,3 Prozent), „Gut“ (25,7 Prozent) oder „Befriedigend (22,3 Prozent). Jedoch gibt es auch 10,7, 9,2 und 11,7 Prozent an Stimmen, die ihr schlechtere Noten geben.

Letztlich wurde gefragt, was im Ortsteil der Befragten am dringendsten verbessert werden müsste: 22,3 Prozent sagen „Alles in Ordnung“, meistgenannt wurde aber die Medizinische Versorgung, die ein gutes Viertel gerne gestärkt sähe. 17 Prozent nennen das Internet, 12,1 Prozent die Einkaufsmöglichkeiten. Seltener als dringendste Baustelle angesehen werden ÖPNV (6,3 Prozent), Öffentliche Ordnung (5,3 Prozent) und Freizeitmöglichkeiten (1,9 Prozent). Die restlichen Stimmen verteilen sich gleichmäßig auf „Sonstiges“ und „Keine Antwort“.

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