2. Diemelradweg am Sonntag 

Von der Diemelquelle bis nach Bad Karlshafen

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Von der Diemelquelle schickte Friedrich Wilke (links) am Sonntag auch Markus Fitz auf den 112 Kilometer langen Diemelradweg – mit Trinkflasche als Geschenk.   

Willingen-Usseln - Am 2. Diemelradweg nahmen am Sonntag zahlreiche Radfreunde teil - Sportler und Familien gleichermaßen.  

Durch Wälder und Täler, vorbei an Mühlen und hübschen Städtchen – und immer an der Diemel entlang: Von der Diemelquelle bei Usseln bis zur Mündung in die Weser bei Bad Karshafen führt der Diemelradweg, der vom Fahrradclub ADFC mit vier Sternen ausgezeichnete ist. Ihn radelten am gestrigen Sonntag viele Radsportfreunde beim 2. Diemelradweg-Tag.

Den Startpunkt durfte jeder selbst wählen – am Sonntag um 9 Uhr war Startschuss. Bis 11 hatten an der Diemelquelle bei Usseln schon 25 Teilnehmer sich ihre Gewinnspielkarte abstempeln lassen von Friedrich Wilke, der an der Quelle bis um 12 Uhr Dienst schob. Er bot heißen Kaffee und Zwetschgenkuchen an, gab freundliche Worte und Informationen mit auf den Weg.

Den ersten 20 Radfahrern, die an der Quelle starteten, überreichte er als Geschenk auch noch eine Trinkflasche mit dem Diemelradweg-Logo – wie dem 36-jährigen Markus Fitz aus Wrexen. Der hatte sich und sein Mountainbike von seinem Vater eigens bis an die Diemelquelle bringen lassen, um den 112 Kilometer langen Qualitätsradweg von der Quelle bis zur Mündung in die Weser in Bad Karlshafen mit Höhenunterschieden von 660 bis 96 Metern abzufahren.

Sicher unterwegs mit Navi

Für ihn seien solche Veranstaltungen eine gute Gelegenheit „neue Strecken kennenzulernen“, erklärte er. „Noch schnell mein Navi anschmeißen“, sagte Markus Fitz – und trat in die Pedalen.

Aber „auch Familien mit Kindern haben sich an den Start gemacht“, erklärt Friedrich Wilke – jeder konnte nach seinen Möglichkeiten und Wünschen teilnehmen. Im Vordergrund stand nicht die Leistung, sondern der Spaß am Radfahren in attraktiver Landschaft.

Von Usseln aus gesehen folgte die zweite Stempelstation beim Café Fachwerk in Heringhausen am Diemelsee, dann in Marsberg und in Wrexen, wo auch das Museumsfest und der Backtag stattfanden. Weitere Stationen waren Warburg, Liebenau, Hümme, Trendelburg, Wülmersen und schließlich Bad Karlshafen. (md)

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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