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Willingen zuversichtlich für Lagunenbad-Eröffnung Ende 2023

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Von: Wilhelm Figge

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Winterlich liegt die Lagunenbad-Baustelle da, doch es wird weiter gearbeitet.
Winterlich liegt die Lagunenbad-Baustelle da, doch es wird weiter gearbeitet. © Wilhelm Figge

Der Neubau des Lagunenbads in Willingen macht auch im Winter Fortschritte. Es gibt Zuversicht, dass eine Eröffnung noch 2023 möglich ist.

Willingen – Mit dem Baufortschritt beim Lagunenbad zeigen sich Bürgermeister Thomas Trachte und Kurbetriebsleiter Norbert Lopatta im Gespräch mit der WLZ zufrieden: „Seit dem Sommer läuft es richtig gut“, hält Lopatta fest. Fest stehe ein Eröffnungstermin noch nicht, aber: „Wir sind zuversichtlich, dass wir gegen Ende des Jahres fertig sind.“

Mit Winterheizung und abgedichteten Keller laufen die Arbeiten weiter. Wann immer möglich werde das Dach weiter abgedichtet. Der Fassadenbau ist wetterbedingt unterbrochen, aber was sich dort vorbereiten lässt, sei in Arbeit, fügt Thomas Trachte hinzu. Auch am Außenbecken wurde bereits gearbeitet. Als nächste Ausschreibung befindet sich die Küche in Vorbereitung. Einige große Gewerke des 38-Millionen-Euro-Projekts verbleiben noch, darunter die Fließen und der Trockenbau. Die Finanzierung des Projekts unterstützt das Land Hessen, vergangenes Jahr gab es weitere Zuschüsse.

Die Außenflächen sollen im Mai und Juni hergerichtet werden – so soll auch das Besucherzentrum wieder normal zugänglich werden. Zurzeit müssen Gäste einen Umweg nehmen, die Treppen sind abgesperrt.

Neubau des Lagunenbads Willingen stieß auf Herausforderung

Parallel zu den Bauarbeiten sind immer auch noch genehmigungsrechtliche Fragen zu klären, betont Thomas Trachte. Ein Beispiel ist das Dach: Der Preis für die ursprünglich geplante Konstruktion aus Trapezstahl war extrem gestiegen, im Wesentlichen soll stattdessen Holz eingesetzt werden. Das machte wiederum eine Neubewertung des Brandschutzes nötig. Im Grunde zeige sich das Kreisbauamt mit der Holznutzung nun einverstanden, aber genauere Fragen zur Sicherstellung des Brandschutzes würden noch geklärt, erläutert Lopatta.

Die Notwendigkeit des Neubaus zeige sich deutlich, erklärt Thomas Trachte: „Wir haben das Schwimmbad dieses Jahr sehr vermisst.“ Angebote, welche Besucher auch bei schlechtem Wetter nutzen können, seien wichtig. Das zeige sich an der Eishalle, die in Ermangelung des Bads einen Besucherandrang erlebte, fügt Norbert Lopatta hinzu: Sie erreichte gerade um den nass-warmen Jahreswechsel Spitzenwerte von bis zu 1000 Besuchern am Tag und übertraf ihr übliches Niveau um ein gutes Drittel. „Das zeigt, wie wichtig das ist. Ferienorte in der Größenordnung von Willingen müssen Angebote für jede Jahreszeit und jede Witterung vorhalten. Das ist unsere Aufgabe hier“, erklärt der Tourismus-Manager. (wf)

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