Bergwacht und zwei Hubschrauber im Einsatz

Willinger Urlauberin bei Sturz mit E-Bike schwer verletzt

Gleich zwei Hubschrauber waren am Unglücksort nahe der Bruchhauser Steine im Einsatz, um die schwer verletzte Radfahrerin zu retten und sie in eine Klinik zu fliegen. Foto: pr

Brilon-Wald/Willingen - Unglückliches Ende einer Radtour: Eine 50-jährige Frau aus Holland, die mit ihrem Mann in Willingen den Urlaub verbringt, ist am Dienstagabend bei einem Unfall schwer verletzt worden.

Es sollte eine schöne Radtour werden. Sie endete mit einem Unglück, bei dem sich die 50-Jährige bei einem Sturz schwere Verletzungen zuzog. Der Unfall ereignete sich im unwegsamen Gelände im Bereich des Rothaarsteigs unweit der Bruchhauser Steine.

Nach Angaben der Polizei hatte sich ein holländisches Ehepaar E-Bikes ausgeliehen, um eine Tour zu machen. Zwischen Gudenhagen und der „Feuereiche“ passierte dann das Unglück. Als der Mann merkte, dass seine Frau nicht nachkam, kehrte er zurück und fand sie schwer verletzt auf einem Waldweg. Der Weg ist an der Stelle nur 60 Zentimeter breit und das Gelände ist mitunter abschüssig. 

Der Mann alarmierte die Rettungskräfte, die mit einem Großaufgebot anrückten: Polizei, Rettungswagen, Feuerwehr und die Willinger Bergwacht waren vor Ort.

Da das Gelände schwer erreichbar war, wurde neben dem Rettungshubschrauber auch ein sogenannter SAR-Hubschrauber (Search and Rescue) angefordert. Dies ist ein Bergungshubschrauber der Bundeswehr, der mit einer Seilwinde ausgerüstet ist. Er kam aus Nörvenich und war nach etwa 25 Minuten vor Ort.

Der Notruf, den der Mann abgesetzt hatte, war bei der Leitstelle in Korbach eingegangen. Gemeinsam mit den Kollegen aus dem Hochsauerlandkreis wurde der Einsatz koordiniert. Helfer der Willinger Bergwacht hatten die Frau zunächst notversorgt. Der SAR 41 brachte sie dann auf eine Wiese, wo sie in den Rettungshubschrauber verlegt und nach Lünen geflogen wurde.  (WP)

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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