Männergesangverein richtet zum 120. Geburtstag Bezirkssängerfest aus

Geburtstagsfeier in Eimelrod mit vielen Chören

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Gastgeber in Aktion: Zum 120-jährigen Bestehen richtete der Männergesangverein Eimelrod unter Leitung von Rüdiger Pfankuche das Sängerfest des Bezirks Upland aus.

Willingen-Eimelrod – Vor 120 Jahren gründeten 25 Männer aus Eimelrod einen Gesangverein. Der Geburtstag wurde am Samstag in Verbindung mit dem Sängerfest des Sängerbezirks Upland gebührend gefeiert.

Rappelvoll war das Festzelt am „Wetterdach“, wie die Eimelroder ihr Sporthaus auch nennen. Zu Sängerinnen, Sängern und Ehrengästen gesellten sich viele Zuhörer, denen ein beeindruckendes Konzert geboten wurde

Der Vorsitzende des MGV Eimelrod, Gerd Wilke, gegrüßte die Gäste in der „faltbaren Festhalle“. Stolz war Ortsvorsteherin Henrike Habermann-Diez auf den Eimelroder Chor, der so viel Fröhlichkeit versprühe. Bürgermeister Thomas Trachte dankte den Sängern für die Erhaltung des deutschen Liedguts und 120 Jahre Bereicherung des Dorflebens. Klaus Zieske vom Vorstand der Gastgeber stellte die Chöre vor und gab Hinweise zu den Liedbeiträgen.

Der heimische MGV eröffnete mit dem „Eimelroder Sängergruß“ unter der Leitung von Rüdiger Pfankuche den Gesangsreigen. Es folgten das Danklied „Nun ihm die Ehre“ und das Friedbert-Bollheimer-Lied „Heimat“.

Mit „Lieder sind wie Brücken“ und dem Stück „Heute hier, morgen dort“ (Hannes Wader) bereicherten die ausschließlich weiblichen „Aartalstimmen“ aus Eppe/Niederschleidern unter der Leitung von Carmen Lindemann den Konzertabend. Chorleiter Heiko Seibel begleitete den Männerchor „Concordia“ Eppe beim Beitrag „Ein schöner Traum“ (Dieter Bohlen). Begeisterung lösten die Sänger auch mit einer Ode an ihr Zuhause aus – es erklang „Heimaterde“, ein Lied das Epper Bürgern zu Ehren des Waldecker Landes verfassten haben.

Bezirkssängerfest in Eimelrod

Die Sängerinnen und Sänger von der „Eintracht“ aus Schwalefeld brachten das besinnliche „Ich wollte nie erwachsen sein“ (Peter Maffey) zu Gehör und sangen von „Legenden“ (Max Giesinger). Chorleiterin Lydia Hucke und einzelne Sänger blieben gleich vorn und beteiligten sich am Auftritt des MGV „Liedertafel“ Schweinsbühl. Beim Reinhard-Mey-Song „Über den Wolken“ kam der Traum vom Reisen auf und bei „Loreley“ (Ralph Siegel) zog Werner Lang mit blonder Perücke die Blicke auf sich.

Großes Ensemble auf der Bühne

Für Begeisterung sorgte ein großes Männerensemble: Gut 60 Herren bildeten den Upländer Männerchor, den auch Rüdiger Pfankuche leitet. „Carpe diem“ (Manfred Bühler) und „Das Elternhaus“ (Carl Hess/August Büchse) beeindruckten alle Zuhörer.

„Ich bin ein Dorfkind. Was kann es schön’res geben, als auf dem Land zu leben“, priesen die Sänger vom MGV „Eintracht“ Usseln ihr Landleben im Lied der „Dorfrocker“. Und beim Lied „Gitarren spielt auf“ (Gus Anton) überzeugten sie mit Tonlagen-Wechseln unter der Leitung von Xenia Kautz.

Mit der „kleinen Kneipe“, bekannt geworden durch Peter Alexander, in der Bearbeitung von Pasquale Thiebaut, verabschiedete sich der Eimelroder Chor vor dem mitsingenden und schunkelnden Publikum von der Bühne. Gefeiert wurde aber noch bis spät in die Nacht hinein. (ugy)

Quelle: Waldeckische Landeszeitung

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