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1.100 Euro für Haiti

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Aus Anlass der Erdbebenkatastrophe auf Haiti hat der Präses der St. Hubertus Schützenbruderschaft Niedersfeld, Pastor Frank Unterhalt, die Schützenversammlung genutzt, um die Idee eines Katastrophenfonds vorzubringen.

"Die Schützen haben sich die Nächstenhilfe nicht nur in die Satzung geschrieben, sondern begründen ihr Handeln auf den christlichen Werten", so der Präses. Es stünde den Schützen gut zu Gesicht, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen und einen Katastrophenfonds anzustoßen, der immer dann zum Einsatz kommen könne, wenn Not und Elend, sei es global oder lokal, es notwendig mache.

Ortsvorsteher Heinz Schmidt führte verschiedene Notsituationen auf, wie der Verlust von Hab und Gut durch ein Feuer. "In solchen Situationen könnten wir mit einem solchen Fond sehr schnell und direkt helfen", so Schmidt. Die über 100 anwesenden Schützenbrüder unterstützten die Idee, meldeten aber auch ihre Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung eines solchen Fonds an. Die Vorschläge aus der Versammlung wird nun eine Arbeitsgruppe um Ortsvorsteher Schmidt aufgreifen, um die Einrichtung eines Katastrophenfonds zu verwirklichen. Die Schützenbrüder nahmen bereits am Versammlungsabend ihre soziale Verantwortung ernst und spendeten für Haiti. Brudermeister Heiner Schleimer sagte einen Betrag von einem Euro pro Mitglied zu, die anwesenden Schützen spendeten zusätzlich für die Opfer des Erdbebens. So kamen an diesem Abend rund 1.100 Euro zusammen.

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