Hochsauerländer Nachwuchsmesse geht in vierte Runde

Ausbildung in der Heimat

Gut besucht war die Nachwuchsmesse im vergangenen Jahr: 2014 fand sie in Marsberg statt. Archivfoto: Eigner

Auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs haben die heimischen Unternehmen in Kürze wieder die Chance, mit Schülern der gymnasialen Oberstufen (Q1) sowie der Berufskollegs direkt in Kontakt zu kommen. Die Abiturienten des Jahres 2016 aus den Gymnasien Brilon, Marsberg und Winterberg/Medebach sowie den Berufskollegs Brilon und Olsberg kommen in diesem Jahr am 10. Juni zur Nachwuchsmesse nach Winterberg.

Der etwas unförmige Name dieser Informationsmesse trifft es dafür inhaltlich umso mehr: „TOP Nachwuchs für TOP Firmen“. Die Nachwuchsmesse geht in ihre vierte Auflage und spricht vor allem die künftigen Abiturienten als Top-Nachwuchs, somit Arbeitnehmer, und die heimischen Unternehmen als Top-Firmen und damit Arbeitgeber an. Die Kommunen des Altkreises Brilon haben jüngst die heimischen Unternehmen eingeladen, sich wieder zahlreich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. „Einfacher und intensiver kommen die Unternehmen kaum an die potentiellen Nachwuchskräfte ran, denn die Wirtschaftsförderungen organisieren und finanzieren neben der Messeausstellung auch die Beförderung der Schüler von und zur Schule“, so Winterbergs Wirtschaftsförderer Winfried Borgmann. Das Invest der Unternehmen liegt in der Präsentation ihrer Leistungen und Karriereangebote. Am Vormittag des 10. Juni werden die Schüler je 90 Minuten nutzen können, um sich über berufliche Perspektiven mit Möglichkeiten des Studiums zu informieren und mit Personalentscheidern, Azubis oder Firmenmitarbeitern in Kontakt zu kommen. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben, die Kommunen bieten somit für die heimischen Unternehmen einen besonderen Service. Die Idee für eine solche Nachwuchsmesse ist aus der Leader-Kooperation entstanden und wird kooperativ weitergeführt. „Die Resonanzen der bisherigen Veranstaltungen bestätigen uns in diesem Angebot, Schüler und Unternehmen sind gleichermaßen sehr zufrieden mit dieser Möglichkeit des Kennenlernens, das zeigt die steigende Nachfrage. Nicht selten werden Folgegespräche oder Praktikumszeiten vereinbart“, sagt Brilons Wirtschaftsförderer Oliver Dülme. Hintergrundinformationen sind auch unter www.top-nachwuchs-fuer-top-firmen.de nachzulesen, dort gibt’s auch einen Rückblick auf die Nachwuchsmessen.

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