Falsche Polizei ruft an, um zu betrügen

Winterberg. Nachdem bereits im Arnsberger und Mescheder Raum falsche Polizisten bei älteren Mitbürgern anriefen, versuchten es die Täter am Wochenende in Winterberg. Eine 92-jährige Frau fiel nicht auf die Betrüger herein und informierte die echte Polizei.

Leider sind immer wieder Betrüger unterwegs, die den Namen der Polizei für kriminelle Zwecke missbrauchen. Die Betrüger haben es vor allem auf eines abgesehen - das Geld ihrer Opfer. Bei den Anrufen des falschen Polizisten handelt es sich um einen dreisten Trick: Die Betrüger rufen ihre Opfer unter der Notrufnummer 110 an, um diese vor einem geplanten Diebstahl zu warnen. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen "sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger nach Angaben der Polizei schon fünfstellige Summen erbeutet.

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen:

  • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist nicht sicher. Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 110 erscheinen zu lassen
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben
  • Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden oder Angehörigen nachzufragen
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen
  • Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür warten. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare