Buch im Zelt in Elkeringhausen

Die Veranstaltung „Buch im Zelt“ ist gut angenommen worden.

Elkeringhausen – „Bücher sind wie Schokolade für die Seele“ – unter diesem Leitwort haben drei Sauerländerinnen in der Zeltkirche in Elkeringhausen aus Büchern vorgelesen.

Unter Coronabedingungen konnten 42 Personen Platz nehmen und Kultur unter fast normalen Voraussetzungen genießen. Heizstrahler, mitgebrachte Decken und der auf das Zeltdach prasselnder Regen schafften eine gemütliche Atmosphäre. „Die Welt ist nicht so wie in den Büchern – die Gegenwelt der Bücher hilft uns aber, die reale Welt und uns besser zu verstehen“, heißt es im Flyer zu der Veranstaltung. 

So führte Martina Anthe aus Züschen aus „Der Zopf“ von Laetitia Colombani drei Frauen von drei Kontinenten vor, die ihren Weg ins Leben suchen. Rike Bartmann, gebürtige Olsbergerin, führte die Teilnehmer in ein „Café am Rande der Welt“, in dem ein gestresster Mann nachts quasi notlandet und mit ungewöhnlichen Fragen konfrontiert wird. Sr. Ignatia Langela aus Bestwig nahm die Zuhörer mit auf den Weg, den Eric-Emmanuel Schmitt als junger Philosoph auf den Spuren Charles de Foucauld ging, und las aus dem autobiografischen Roman „Nachtfeuer“. 

Lena Wanke beschloss die Lesung mit einem Einblick aus ihrem eigenen Buch „Wo einst Leben war“. „Das große Interesse an dieser Veranstaltung hat gezeigt, dass uns Lesern wirklich etwas fehlte. Denn Literatur kann Bilder hervorrufen wie die Malerei, Gefühlszustände vermitteln wie die Musik, Geschichten erzählen wie Theater und Film“, so das Fazit. Für die musikalische Begleitung sorgte David Schweinsberg.

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