Spannender Start in Hamburg

Dirk Braun aus Winterberg trifft auf die besten Sportholzfäller der Welt

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Dirk Braun an der Stock Saw bei der Champions Trophy 2016.

Winterberg. Dieser Wettkampf ist nichts für schwache Nerven und zugleich das härteste Sportevent der Stihl-Timbersports-Series, der Königsklasse im Sportholzfällen: Bei der Champions Trophy am Samstag, 20. Mai, in Hamburg zerlegen die acht besten Athleten der Welt in weniger als einer Minute vier Baumstämme mit Axt und Säge. Für Deutschland geht der achtfache nationale Meister Dirk Braun aus Winterberg an den Start. Er wird sich vor spektakulärer Hafenkulisse am Cruise Center Altona mit den besten Sportholzfällern der Welt messen.

„Hands on the Wood“ heißt es für ihn am 20. Mai am Cruise Center Altona in Hamburg. Der achtfache nationale Titelträger und Forstwirt aus dem Sauerland qualifizierte sich mit seinem fünften Platz bei der Weltmeisterschaft im vergangenen November in Stuttgart für das Sportevent in der Hansestadt. Dirk Braun ist bei sportlichen Großereignissen seit vielen Jahren mit dabei und weiß, worauf es bei so einem Turnier ankommt.

Anspruchsvollster Wettkampf 

„Ich freue mich immer auf ein sportliches Kräftemessen mit den anderen Sportlern – da muss man kräftetechnisch und mental topfit sein. Und natürlich spornt es mich besonders an, vor dieser Kulisse antreten zu dürfen.“ Dass der 47-Jährige noch gut in Form ist, stellte er in den vergangenen beiden Jahren mehrfach unter Beweis. Zunächst sägte er 2015 bei der Disziplin Stock Saw, dem Schneiden mit einer handelsüblichen Motorsäge, einen neuen Weltrekord. Im vergangenen Jahr stellte er dann bei der Deutschen Meisterschaft in seiner Heimatstadt Winterberg an der PS-gewaltigen Rennmotorsäge Hot Saw ebenfalls einen neuen Weltrekord auf. Grund genug, auch bei der Champions Trophy anzugreifen. Die Champions Trophy ist der anspruchsvollste Wettkampf der Stihl-Timbersports-Series und verlangt den Athleten alles ab. 

In Sachen Ausdauer, Konzentration und Fitness legt sie gegenüber dem klassischen Wettkampfformat mit sechs Disziplinen noch eins drauf. Die Athleten treten in K.o.-Duellen in vier direkt aufeinanderfolgenden Disziplinen gegeneinander an. Nur wer auf den Punkt fit ist und seine Leistung im Mann-gegen-Mann-Duell abrufen kann, wird am Ende dieses Kraftaktes als Sieger von der Bühne gehen.

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