Ehrfurcht vor Kultur

Dr. Kuhne wird im Josefshaus geehrt.

Viele Gäste hatte sich im Josefshaus versammelt, um Msgr. Dr. Kuhne durch das Forum Kunst (Kunstverein Lünen) zu ehren.

Terminlich mit dem Septemberstammtisch des Heimat- und Geschichtsvereins Winterberg zusammenfallend, war dies ein passender Anlass, viele kulturell und historisch interessierte Wegbegleiter des Geehrten zusammenzubringen.

Dr. Werner Herold, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, begrüßte zunächst die Ehrengäste, darunter den ersten Vorsitzenden des Forums Kunst, Georg Almus, der mit mehreren Personen aus Lünen angereist war, Vertreter von Kirche, Stadt sowie der Dorfgemeinschaften Niedersfeld und Grönebach.

Zuerst nahm Georg Almus, der sich nicht nur als Vorsitzender im Forum Kunst, sondern auch als Künstler einen Namen gemacht hat, das Wort und erklärte, warum Dr. Kuhne, obwohl schon 2010 vor Ort mit dem Kunstpreis der Stadt Lünen ausgezeichnet, noch einmal in Niedersfeld geehrt werde.

Geschichte des Josefshauses

Es sei wie im Fußball, es gebe Heim- und Auswärtsspiele. Nach den anschließenden Gratulationsworten von Hans-Theo Thormaehlen, der im Kunstverein Lünen als Mäzen aufgetreten ist und selber aus einer Künstlerfamilie stammt, und des Niedersfelder Ortsvorstehers Heinz Schmidt, der kurz die Geschichte des Josefshauses darstellte, wurden das zu Georg Almus 70. Geburtstag herausgegebene Werk "Linien der Erinnerung" überreicht.

"Im Enthusiasmus steckt Gott"

In seinem Dankeswort betonte Kuhne die Wichtigkeit der Kulturarbeit, vor allem mit jungen Menschen, wie bei der Messdienerfahrt, und dass auch seine Berufswahl aus "Ehrfurcht vor der großen Kultur" getroffen worden sei.

In seinem Schlusssatz brachte er dies auf den Punkt: "Es muss Enthusiasmus da sein - im Wort Enthusiasmus steckt Gott."

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