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Zu 43 Einsätzen ausgerückt

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Die frisch beförderten und neu gewählten Kameraden mit dem Löschzugführer Thomas Schmidt (li.) und dem Löschgruppenführer Martin Plebs (re.)
Die frisch beförderten und neu gewählten Kameraden mit dem Löschzugführer Thomas Schmidt (li.) und dem Löschgruppenführer Martin Plebs (re.)

Nach einem vorausgegangenen Gottesdienst und einem gemeinsamen Frühstück konnte Siedlinghausens Löschgruppenführer Martin Plebs die Gäste begrüßen und Bilanz ziehen. Diese weist folgende Zahlen auf: An 48 Dienstabenden wurden 1600 Ausbildungs- und Übungsstunden geleistet. Dazu kommen noch 850 Stunden die bei Seminaren und Lehrgängen verbracht wurden.

Im Jahr 2009 wurde die Löschgruppe zu 43 Einsätzen angefordert. Sie rückte zu 12 Brandeinsätzen, 8 Hilfeleistungseinsätze, 10 Ordnungsdienste und Verkehrssicherungen, 4 Brandschutzerziehung und Aufklärung in zwei Kindergärten, 3 Arbeitseinsätze, 6 sonstige Einsätze bzw. Veranstaltungen aus, bei denen etwa 1000 Einsatzstunden zusammengekommen sind.

59 aktive Kameraden — drei Frauen

Die Personalstärke umfasst 59 aktive Kameraden, davon drei Frauen, 35 Jugendfeuerwehrangehörige (26 Jungen und 9 Mädchen) sowie 13 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Die Beförderungen/Übernahme aus der Jugendfeuerwehr in diesem Jahr wurden durch den Löschzugführer III, Thomas Schmidt vorgenommen. Er übernimmt Jonas Börger, Kevin Plebs, Robin Schröder, Andre Sommer und Christopher Senge aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst und befördert diese zu Feuerwehrmännern. Ebenfalls zum Feuerwehrmann befördert er Markus Brockmann.

Nach Anhörung der Löschgruppe wird der stellvertretende Löschgruppenführer Thomas Schmidt für weitere sechs Jahre als stellvertretender Löschgruppenführer bestellt. Bei dem Tagesordnungspunkt Wahlen wurde der Kamerad UBM Dieter Lütteken als Mannschaftssprecher für weitere zwei Jahre in den Vorstand gewählt. Als Standartenträger für zwei Jahre wurden die Kameraden Peter Junk, Kai Schmidt, Felix Leiße, Patrick Schrewe, Christopher Senge und Thomas Teutenberg gewählt.

Der Bürgermeister Werner Eickler bedankte sich in seiner Ansprache ganz herzlich bei der Löschgruppe für die vielen ehrenamtlichen Stunden bei Übung und Einsatz. Die letzten Einsätze hätten gezeigt, welche hohen Anforderungen an die Kameraden gestellt werden. Er berichtete von dem sehr hohen Stellenwert der Jugendfeuerwehr in der aktiven Wehr. Eine gute Jugendarbeit sei die halbe Miete für den Nachwuchs der Löschgruppe. Die Jugendfeuerwehr in Siedlinghausen, die stärkste im Stadtgebiet, würde vorbildlich geführt. In vielen anderen Jugendfeuerwehren beklagt man sich über Nachwuchssorgen aufgrund des schon stattgefundenen demographischen Wandels. Hier sei davon noch nichts zu spüren, aber das bliebe nicht immer so, war sich der Bürgermeister sicher.

Eigeninitiative der Löschgruppe

Ein weiterer Punkt war die Fortschreibung und Einhaltung des Brandschutzbedarfsplans. Der Bürgermeister bedankte sich noch einmal für die Eigeninitiative der Löschgruppe einen neuen Kommandowagen (VW T5) aus Eigenmitteln beziehungsweise einer Teilfinanzierung angeschafft zu haben. Hier erhofft sich die Löschgruppe noch eine Finanzspritze seitens der Stadt Winterberg.

Ebenfalls eine nicht so einfache Aufgabe war die Beschlussfassung zum Neubau des Gerätehauses in Siedlinghausen. Nur durch taktisches Handeln und die schon seit zwei Jahren laufenden Planungen ist es möglich geworden mit dem Konjunkturpaket II dieses Bauvorhaben in 2010 bis 2011 zu verwirklichen.

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