77 Kombinierer aus sieben Nationen am Start

Erfolgreicher Alpencup in Winterberg

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Lokalmatador Lenard Kersting fuhr von Platz 21 auf Rang neun.

Winterberg. Unter optimalen Bedingungen fand in Winterberg der Alpencup statt. 77 Sportler aus sieben Nationen gingen in den Wettbewerben der Nordischen Kombination an den Start.

Der Skiklub Winterberg zeigte sich begeistert: „Die Wettkämpfe beim Warsteiner-Alpencup im vergangenen Jahr waren schon fast nicht zu toppen: Unser damaliger Lokalmatador Justin Moczarski zeigte mit einem Doppelsieg, was in ihm steckt. Ab diesem Jahr kann Justin altersbedingt nicht mehr teilnehmen, aber er war trotzdem mit Herzblut als Zuschauer dabei.“ Dabei habe er den Lokalmatador Lenard Kersting besonders angefeuert. Das Wettkampfwochenende begann am Freitag mit einem freien Training auf der St.-Georg-Schanze und der Streckenbesichtigung. 

Der Samstag startete bei optimaler Witterung mit den Trainingssprüngen, dem „PCR“ (einem provisorischen Wettkampfsprung) und dem Wertungsdurchgang auf der St.-Georg-Schanze. Lokalmatador Lenard Kersting vom Skiklub konnte den ersten Wertungsdurchgang mit einem Sprung von 75,5 Metern beenden. Er startete dann am Abend mit Startnummer 39 den Skiroller-Lauf in der Winterberger Innenstadt. Der laufstarke Lenard konnte mit fünftbester Laufzeit den Wettkampf am Samstag mit Rang 18 beenden. „Eine sehr gute Leistung. Zuschauer, Verein und Familie feuerten Lenard, der ja noch zu den Jüngeren im Feld zählt, begeistert an“, so der Skiklub. 

Den weitesten Sprung machte am Samstag Christian Frank mit 86 Metern, beste Noten erhielt der Slowene Matev Malovrh und ging somit mit Startnummer eins auf die Strecke. Den Wettbewerb am Samstag gewann der Slowene Rok Jelen, der von Rang 20 bis zum Sieg vorlief.

„Viel positives Feedback“ 

Am Sonntag stand der Sprint-Wettkampf auf dem Programm: erst ein Probedurchgang, dann der Wertungsdurchgang auf der St.-Georg-Schanze, anschließend der Skiroller-Lauf in der Innenstadt. Die Top-Bedingungen an der Schanze nutzte auch der Österreicher Fabian Hinterberger und flog mit 86 Metern auf Rang eins. Lenard flog 78,5 Meter weit und kam somit zunächst auf Rang 21. Den weitesten Sprung machte der Deutsche Jonas Maier mit 86,5 Metern. Beim Skiroller-Lauf, diesmal mit vier Runden als Sprint, ging Lenard als 21. auf die Strecke und konnte sich schließlich bis auf Rang neun verbessern. Somit war Lenard zweitbester Deutscher. 

Den Sprint-Wettkampf gewann der Österreicher Manuel Einkemmer, der – wie am Tag zuvor – „Man of the Day“ wurde. Diesen Titel bekommt der beste Kombinierer bis Jahrgang 2001. Er erhielt jeweils einen separaten Sachpreis. Das Fazit des Wettkampfs fällt positiv aus: „Für den Skiklub war dies wieder eine herausragende und erfolgreiche Veranstaltung. Mit viel positivem Feedback von den internationalen Verantwortlichen und Funktionären geht der Verein motiviert in die Planung der nächsten Nordischen Veranstaltung in Winterberg, dem DSV-Milka-Schülercup und dem Springen um den Warsteiner-Pokal im Oktober.“

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