Drei heimische Athleten im Weltcup auf oberstem Treppchen

Erfolgreichstes Wochenende aller Zeiten für Bundesstützpunkt - Ski Winterberg/Willingen 

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Maren Hammerschmidt aus Winterberg zeigte eine sensationelle Leistung.

Winterberg/Willingen. Die Freude ist riesig und Ansporn für die Zukunft: „Ein solch erfolgreiches Wochenende hat es seit Bestehen des Bundesstützpunktes Ski Nordisch/Biathlon noch nie gegeben“, freut sich Thomas Grellmann, der Leiter des länderübergreifenden Stützpunktes Winterberg/Willingen. „Drei bei uns ausgebildete Athleten im Weltcup auf dem obersten Treppchen sind eine überragende Bilanz und auch der Lohn für die jahrelange, scheinbar erfolglose Arbeit am Stützpunkt.“

Grellmann und seine Mitarbeiter freuen sich über das Überraschungsgold für Nadine Horchler (SC Willingen) beim Biathlon-Massenstart in Antholz. „Grundlage waren eine überragende Schießleistung und eine exzellente Schlussrunde“, so Grellmann. 

Das gleiche große Lob erhält Maren Hammerschmidt vom Skiklub Winterberg. „Das Gold mit der Biathlon-Staffel in Antholz basierte ebenfalls auf einer souveränen Schießleistung und einer tollen Laufleistung. Sie bleibt eine feste Größe in der Staffel. Nach Platz fünf im Einzel bestätigte Maren ihre derzeitige überragende Form.“ 

Aller guten Dinge für den Stützpunkt waren am vergangenen Wochenende buchstäblich drei: SkispringerStephan Leyhe vom SC Willingen flog mit dem Team Deutschland beim prestigeträchtigen Spezialspringen in Zakopane/Polen auf das Gold-Stockerl. „Das war große Klasse von Stephan und dem deutschen Team“, sagt Grellmann. 

Quali für WM geschafft

Alle drei Athleten haben damit die Qualifikation für die Biathlon- und Nordischen Weltmeisterschaften geschafft und die Tickets gebucht. Die Biathlon-Weltmeisterschaft findet vom 8. bis 19. Februar in Hochfilzen/Österreich statt. Die Nordische Ski-WM steigt vom 22. Februar bis 5. März in Lahti/Finnland. 

„Drei Athleten unseres Stützpunktes aus zwei Ski-Disziplinen bei Weltmeisterschaften - das gab es noch nie“, meint Grellmann. „Alle drei Athleten sind in der Region Winterberg/Willingen grundlegend ausgebildet worden, bevor sie im Sinne einer notwendigen Konzentration den heimischen Stützpunkt verlassen mussten, um ihren Weg in die Weltklasse zu finden.“ 

Grellmann wagt auch einen Blick in die unmittelbare Zukunft: „Sollten alle drei Athleten gesund bleiben, dann müsste auch in diesem Jahr mit einer WM-Medaille im Bereich Ski für den Stützpunkt zu rechnen sein.“ Anlass zum Optimismus hat das sensationelle vergangenen Wochenende auf jeden Fall gegeben.

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