150 Gespanne erwartet

Rund 150 Gespanne sollen am 12. und 13. Februar in Winterberg an den Start gehen.

Zwischenzeitlich sah die Schneelage nicht so gut aus, doch seit den massiven Schneefällen von gestern sehen die Voraussetzungen für das 37. Internationale Schlittenhunderennen am 12. und 13. Februar in Winterberg wieder besser aus.

Die vierbeinigen Stars können das Startsignal nämlich kaum erwarten. Zu Deutschlands traditionsreichsten Schlittenhunderennen treten in diesem Jahr besonders viele Musher mit ihren Huskys an. Das Rennen ist gleichzeitig die deutsche Meisterschaft. Die Organisatoren erwarten rund 150 Gespanne.

Die besten Musher der Republik und einige internationale Teilnehmer lassen es sich nicht nehmen, bei dem beliebten Rennen in der Winterberger Kuhlenbergloipe dabei zu sein. Auch auf das Publikum übt die Veranstaltung Jahr für Jahr einen einzigartigen Reiz aus. Hundeliebhaber reisen von weit her an, fasziniert von der Schönheit der Polarhunde und ihrer natürlichen Grazie.

Das Winterberger Schlittenhunde-Rennen ist eines der wenigen, das nicht nur reinrassige Hunde an den Start lässt. Der klassische, blauäugige Siberian Husky ist beim offenen Rennen in Winterberg ebenso vertreten wie der Alaskan Malamute, der Samojede und der Grönlandhund. Die besonders schnellen, drahtigen Husky-Mischlinge, sogenannte Hounds, legen im Sprint mächtig vor. Auch Mischlinge sind dabei. Richtig Action herrscht auf dem Stake-out-Platz schon beim Einspannen der Huskys vor die Schlitten. Die Hunde sind dann kaum zu bändigen - ein schönes Erlebnis für Besucher, sie dort ganz aus der Nähe zu bewundern. Und wenn die Gespanne durch die verschneite Landschaft hecheln, sind nicht nur Tierfreunde begeistert. Schlittenhunde sind in der Lage, unter extremsten Umweltbedingungen Höchstleistungen über weite Distanzen zu erbringen. Der Wunsch zu rennen - in der Fachsprache Desire-to-go - liegt den Tieren im Blut. Und das zeigen sie immer wieder gerne. Die Kommandos gibt der Schlittenführer als Teamchef des Rudels. Der Start erfolgt in Klassen mit unterschiedlichen Gespannstärken auf Strecken bis zu 36 Kilometern. Die Königsdisziplin ist die offene Klasse, in der Teams mit acht und mehr Hunden starten. Bei den Skijöring-Teams lässt sich ein Skiläufer von einem oder zwei Hunden ziehen - die sportlich anspruchsvollste Variante des Rennens. Auf einem separaten Trail können Gäste ihre Qualitäten als Musher selbst einmal ausloten.

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