Lust aufs Land

„Hand ans Werk-Team“ aus Hallenberg, Medebach und Winterberg bei der Grünen Woche in Berlin

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Einen regen Austausch gab es am Stand des Projektes „Hand ans Werk“ bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Hallenberg/Medebach/Winterberg. Wo kann man sich perfekt einem breiten Publikum präsentieren, Werbung für das eigene Projekt machen, sich Anregungen holen und mit Gleichgesinnten austauschen? Auf einer Messe. Das hat sich auch das Team des Projektes „Hand ans Werk“ gedacht und mit einem Stand an der Internationalen Grünen Woche in Berlin teilgenommen.

Gemeinsam mit den Kolleginnen von Heimvorteil HSK, dem Projekt G.A.S.T - Gerne arbeiten im Schmallenberger Tourismus - sowie dem Briloner und Olsberger Projekt „Ärzte aufs Land - Ärztegewinnung - Anwerben von Ärzten und medizinischem Fachpersonal“ waren die Winterberger in der Halle 4.2 beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Thema „Lust aufs Land“ vertreten. 400.000 Besucher, 85.000 davon Fachpersonal, wurden als Gäste bei der Grünen Woche insgesamt gezählt. 

Das mit Bundesmitteln geförderte Kooperationsprojekt „Hand ans Werk“ soll die Zukunft des Handwerks in den Städten Winterberg, Medebach und Hallenberg gestalten und sichern. Ziel des Projektes ist es, Fachkräfte zu halten und zu gewinnen sowie Schüler für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über das Programm „Land(auf)Schwung“ gefördert. Fast 90 Prozent werden über diese Förderkulisse über öffentliche Mittel finanziert. Projektleiterin Kristina Heimann sowie Anika Müller vom Projektteam waren in Berlin vor Ort. 

"Projekte harmonieren gut"

Auch der Tourismusdirektor und Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins Winterberg, Michael Beckmann, war an einem Messetag am Stand in Berlin mit von der Partie. „Die Internationale Grüne Woche ist eine optimale Gelegenheit, sich mit unserem Projekt zu präsentieren, Lust aufs Land zu machen und das Potenzial sowie die Möglichkeiten aufzuzeigen“, so Michael Beckmann. „Die Gespräche mit interessierten Privatpersonen oder auch Fachpersonal strukturähnlicher Städte ist bei solchen Gelegenheiten immer sehr fruchtbar“, ergänzt Projektleiterin Kristina Heimann. 

Beim eigens für die Messeaussteller der Halle 4.2 veranstalteten Abend gab es unter den Kollegen einen regen Austausch von Informationen. Besuche von Politikern wie Patrick Sensburg, dem Bundestagsabgeordneten für den HSK, Ursula Heinen-Esser, der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, zeigten, wie groß das Interesse an der Region und an den Projekten ist. Der gemeinsame Stand mit Karin Gottfried von „Heimvorteil HSK“ mache deutlich, wie gut die Projekte in der Region harmonieren und sich ergänzen. „Wir sind mit unseren Aktivitäten auf einem guten Weg, um Fachpersonal für die Region zu gewinnen und die Wirtschaft weiter nachhaltig zu stärken“, erklärt Michael Beckmann abschließend.

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