„Heimat gestalten und bewahren“

Heimatpreis der Stadt Winterberg an drei Preisträger verliehen

Über die „Heimatpreis“-Auszeichnung freuten sich der Förderverein der Kinder- und Jugendgruppe Seelenbeben, der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg und der Förderverein für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz der Gemeinde Züschen.
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Über die „Heimatpreis“-Auszeichnung freuten sich der Förderverein der Kinder- und Jugendgruppe Seelenbeben, der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg und der Förderverein für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz der Gemeinde Züschen.

Winterberg – Über die Auszeichnung mit dem Heimatpreis der Stadt Winterberg konnten sich der Förderverein der Kinder- und Jugendgruppe „Seelenbeben“, der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg und der Förderverein für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz der Gemeinde Züschen freuen. Der Heimatpreis, der zum zweiten Mal verliehen wurde, wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau-und Gleichstellung NRW gefördert. Insgesamt 12 Bewerbungen lagen vor. In geheimer Abstimmung musste der Haupt- und Finanzausschuss eine Auswahl treffen.

Bürgermeister Werner Eickler hat die Preisträger am Dienstag ausgezeichnet und die Urkunden überreicht.  Über den ersten Preis mit einem Preisgeld von 3.000 Euro konnte sich der Förderverein Kinder- und Jugendgruppe „Seelenbeben“ für das Projekt „Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“ freuen. Seit 2019 kümmert sich die Gruppe um Kinder, die einen nahe stehenden Menschen verloren haben und begleitet sie individuell. Aber auch für Eltern werden Gesprächsrunden und Trauer-Cafés angeboten. Helga Herrmann und Daniela-Janine Peetz nahmen den Preis entgegen und bedankten und freuten sich.

Der zweite Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro geht an den Heimat- und Geschichtsverein Winterberg für das Projekt „Dokumentation Siedlungsgeschichte im Raum Winterberg“. Mit der Aufstellung einer Informationstele in der Mark Günninghausen im Herbst 2018 wurde die Markierung und Dokumentierung der letzten Wüstung der Kernstadt Winterberg abgeschlossen. So sind in den vergangenen Jahren die vier ehemaligen Siedlungen, die im ausgehenden Mittelalter aufgegeben wurden, durch Informationsstelen dargestellt und in der „Fitterkiste“ publiziert worden. Den Preis nahmen Friedrich Opes (Erster Vorsitzender), Bernhard Selbach (OV Winterberg), und Dr. Werner Herold entgegen.

Über 500 Euro konnte sich der Förderverein für Kultur-, Denkmalpflege und Naturschutz der Gemeinde Züschen für das Projekt „Kulturförderung“ freuen. Im Zentrum der Denkmalpflege steht der Erhalt der Borgs Scheune. Außerdem setzt sich der Verein für die Pflege und den Erhalt von Denkmälern und Kulturgütern ein. Auch die Planungen von verschieden Veranstaltungen sind im Programm. So zum Beispiel für Kinder „Altes Handwerk erleben“. Bärbel Stockhausen (Erste Vorsitzende) und Kirsten Lange nahmen den Preis freudig entgegen.

Ziel des Heimatpreises ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern, Heimat zu bewahren und gleichzeitig für die Zukunft zu gestalten. „Allen Vereinen möchten wir für ihr eingereichtes Projekt und ihre Bewerbung sowie ihr ehrenamtliches Engagement danken. Das ehrenamtliche Engagement trägt entscheidend dazu bei, dass Winterberg und seine Dörfer so lebens- und liebenswert sind“, betonte der Winterberger Bürgermeister Werner Eickler.

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