Grönebacher erkunden den Hainich

Historisches Wandern

Die Gruppe am Mittelpunkt Deutschlands in Niederdorla.

Die „Historische Wanderung“ führte 45 SGVer und Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Winterberg in den Hainich.

Zentrale Bereiche des Nationalparks Hainich wurden 2011 zum Weltnaturerbe erklärt. Niederdorla liegt am Nordrand des Nationalparks Hainich etwa fünf Kilometer südlich von Mühlhausen entfernt. Am 26. Februar 1991 wurde als Würdigung am geographischen Mittelpunkt eine Kaiserlinde gepflanzt.

Ein Mittelpunktstein gibt ebenfalls Auskunft über diesen Umstand. Eine besondere Attraktion des Ortes stellt das alte germanische Opfermoor dar, zu dem früher einmal ein See gehört hatte. Hier wurden zahlreiche Gegenstände aus der Zeit zwischen dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 10./11. Jahrhundert n. Chr. aufgefunden, die heute in einer Ausstellung besichtigt werden können. Im Ausstellungsgebäude erklärte ein Mitarbeiter des Dokumentationszentrums die Glaubenswelt der Vorfahren. So wurden Opferhandlungen bis in die Völkerwanderungszeit nachgewiesen. Um das Heiligtum herum lagen mehrere Siedlungen.

Bei einer Führung durch das Freigelände erfolgten Erläuterungen zu den rekonstruierten Gebäuden und Heiligtümern. Diese besichtigten die „Historischen Wanderer“ mit großem Interesse. Nach einer Wanderung durch den Hainich bis Kammerforst wagten sie einen Blick in den sagenumwobenen Klingbrunnen, den „Schlund in des Hainichs Untergrund“. Ein gemütlicher Abschluss im Rennstieg-Hotel rundete die 26. „Historische Wanderung“ ab.

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