Die Welt mit einem besonderen Blick sehen

Die wohl höchste Ausstellung NRWs im Winterberger Astenturm eröffnet

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Die jungen Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen stehen im Mittelpunkt der Aktion.

Winterberg/Altkreis Brilon - Im Astenturm in Winterberg fand am Donnerstag die Finissage der Jugendkunstgalerie statt. Nach der sechswöchigen Wanderausstellung durch Medebach, Hallenberg, Marsberg, Brilon, Olsberg und Winterberg konnten alle Bilder wie berichtet ein letztes Mal betrachtet werden. Gleichzeitig war die Veranstaltung der Auftakt zur Dauerausstellung im Astenturm - der wohl höchsten Ausstellung NRWs.

Das Projekt der Leader-Region Hochsauerland zusammen mit dem Ensible e.V. – Stützpunkt für Jugendkultur in NRW wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und gibt jungen Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren, regional aus Arnsberg, Medebach, Brilon, Marsberg, Hallenberg und Siedlinghausen, sowie international aus Indien, Australien, Dänemark, Belgien und Japan, die Chance, ihre Fotografien in der Öffentlichkeit zu zeigen. Mit der Finissage wurden ein letztes Mal alle Bilder der Wanderausstellung zusammen gezeigt und die jungen Künstler gebührend gefeiert. 

Werner Eickler, Bürgermeister von Winterberg, lobte die Bereicherung der Jugendkultur im Sauerland: „Das Projekt gibt nicht nur Jugendlichen die Chance, ihre Sichtweise mit der Öffentlichkeit zu teilen, sondern regt die Betrachter ihrer Bilder zum Nachdenken an.“ Michael Beckmann, Mitglied des Leader-Vereins Hochsauerland, ergänzte: „Ich freue mich, die Künstlerinnen und Künstler hinter den Fotos persönlich kennenlernen zu können. Es beeindruckt mich, dass teils so junge Menschen ein großes Talent haben, die Welt mit einem besonderen Blick zu sehen." 

Der Abend wurde unterstützt von einem musikalischen Beitrag der World-Pop-Künstlerin Ronja Maltzahn

Die jungen Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen stehen im Mittelpunkt der Aktion. „Es ist überraschend, wie wirkungsvoll ein Foto sein kann, wenn man nur die Chance nutzt, sie richtig präsentieren zu können. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, meine Ansichten in der Öffentlichkeit sichtbar machen zu können und freue mich, die Menschen, die dies für mich möglich gemacht haben, kennengelernt zu haben“, meinte Deborah Klink, 22 Jahre, aus Brilon.

Der Abend wurde unterstützt von einem musikalischen Beitrag der World-Pop-Künstlerin Ronja Maltzahn. Die harmonisch-akustischen Klänge, unter anderem in Schwedisch, Italienisch oder Deutsch, der Band untermalten die verschiedenen Nationalitäten der Künstler. Ebenfalls begeistert war das Publikum von der 16-jährigen Poetry-Slammerin Maria Laumann aus Olsberg, die einen bewegenden Text passend zum Motto „Das Leben ist eine einmalige Chance“ vortrug.

Doch nicht nur der Abschluss der Wanderausstellung wurde gefeiert, sondern auch die Eröffnung der Dauerausstellung im Astenturm. Im kommenden Jahr können dort die 20 besten Werke der Jugendkunstgalerie 2018 und 2019 zu betrachten sein. All diejenigen, die bei der Finissage nicht anwesend sein konnten, haben also noch einmal die Chance, sich von den Werken der jugendlichen Künstler zu überzeugen.

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