Optimierte Versorgung als Ziel

Im Kampf gegen Corona: Fünf Krankenhäuser bilden gemeinsames Zentrum Süd/Ost

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Wie hier am Marienhospital in Arnsberg soll auch künftig im neuen Corona-Zentrum Hochsauerland Süd/Ost der Kampf gegen das Virus aufgenommen werden.

Hochsauerland - Die Krankenhäuser Elisabeth Klinik Bigge, Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft, Städt. Krankenhaus Maria-Hilf Brilon, St. Franziskus Hospital Winterberg und St. Marienhospital Marsberg haben vereinbart, ein gemeinsames Corona-Zentrum Hochsauerland Süd/Ost zu bilden. Diese Vereinbarung trafen die verantwortlichen Vertreter der fünf Krankenhäuser in gemeinsamen Gesprächen mit dem Kreisgesundheitsamt. Ziel ist, eine optimierte Versorgung für infizierte Patienten jeden Schweregrades zu schaffen.

Durch das gemeinsame Vorgehen sollen die Intensiv-, Beatmungs- und Isolationsbettenkapazitäten aufgestockt werden. Die Kooperation wird die bisherige Versorgung der einzelnen Häuser nicht einschränken. Alle Leistungen sind wie gewohnt möglich. Die Krankenhäuser haben untereinander folgende Schwerpunkte festgelegt hinsichtlich der Versorgung von leichter bis schwerer erkrankter Patienten.

Die Schwerpunkte in der Übersicht: 

  • Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft: Aufnahme schwer erkrankte Patienten 
  • Städt. Krankenhaus Maria-Hilf Brilon: Aufnahme schwer (begrenzte Kapazitäten), mittelschwer, und „leichter“ (aber stationär behandlungsbedürftig) erkrankte Patienten 
  • St. Franziskus Hospital Winterberg: Anlaufstelle für leichtere, aber stationär behandlungsbedürftige Patienten. Für diese Patientengruppen stehen auch Kapazitäten am St.-Marien-Hospital Marsberg zur Verfügung. 
  • Elisabeth Klinik Bigge und St. Marienhospital Marsberg: logistische Unterstützung z.B. bei der Beschaffung von Materialien, Medikamenten und Personal und Bildung einer Rückfallstruktur für die Zunahme von COVID19-erkrankten Patienten. Die Elisabeth Klinik Bigge und das St. Marienhospital bieten zudem die Möglichkeit der operativen Versorgung von Covid-19 Patienten

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