„Wir sind offen für Vielfalt“

Kleine Offene Tür Winterberg bietet buntes Ferienprogramm

Wollen Jugendlichen in der K.O.T. Winterberg wieder ein buntes Ferienprogramm bieten: (v.l.) Marius Riedel (Leiter K.O.T.), Viktoria Brüne (pädagogische Fachkraft), Tanja Krause (Trägervertreterin der Sozialwerk Sauerland GmbH) und Hatice Yanardag (Leitung K.O.T.).
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Wollen Jugendlichen in der K.O.T. Winterberg wieder ein buntes Ferienprogramm bieten: (v.l.) Marius Riedel (Leiter K.O.T.), Viktoria Brüne (pädagogische Fachkraft), Tanja Krause (Trägervertreterin der Sozialwerk Sauerland GmbH) und Hatice Yanardag (Leitung K.O.T.).

Erlebnisreiche Ausflüge, actionreiche, kreative und kulinarische Angebote, einfach nur chillen, gemeinsam mit Freunden abhängen oder mal über persönliche Probleme sprechen – die Kleine Offene Tür (K.O.T.) Winterberg im evangelischen Pfarrhaus öffnet ihre Pforten zweimal in der Woche für Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren. Auch in den Ferien ist ein abwechslungsreiches Programm geplant. 

Winterberg – „Wir sind offen für Vielfalt, jeder ist bei uns willkommen“, erklärt K.O.T.-Leiter Marius Riedel und betont: „Das schöne an der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist das große Mitbestimmungsrecht der Jugendlichen“.

So basiere das außerschulische Lernangebot auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Partizipation und Verlässlichkeit seien das Fundament der Arbeit im Jugendraum. Es sei wichtig, dass auch Jugendlichen ein Raum angeboten wird, wo sie ihre Meinung frei äußern, ihre kreativen Ideen mit einbringen und somit den Alltag der Kleinen Offenen Tür mitgestalten können. „So können wir zum Beispiel auch mal ganz spontan ein Eis essen gehen“, setzt Hatice Yanardag, ebenfalls Leitung der K.O.T. Winterberg, auf die große Flexibilität des Prinzips der Kleinen Offenen Tür.

Das gilt auch für das geplante diesjährige Sommerferienprogramm, das von Besuchen im Kletterwald Winterberg über E-Bike, Go-Kart und Adventure-Golf bis hin zu Laserschießen und vielem mehr reicht. „Die Jugendlichen können das Programm selbst mitgestalten und Ideen einbringen“, betont Viktoria Brüne, die das Team als dritte pädagogische Fachkraft ergänzt. Hierzu findet am 2. August ein „offenes Grillen“ statt, zu dem alle Interessierten ab zwölf Jahren eingeladen sind.

Neben verschiedenen, ganzjährigen Freizeitangeboten hat das Team aber auch stets ein offenes Ohr für die Jugendlichen, die vertrauensvoll über ihre individuellen Lebensprobleme und Sorgen mit den drei K.O.T.-Mitarbeitern sprechen können.

In welchen Räumen das in Zukunft geschehen wird, ist indes noch nicht klar. „Denn ab dem 1. Oktober sind wir ‘wohnungslos’, da das Pfarrhaus-Gebäude, in dem unser Jugendraum untergebracht ist, abgerissen wird“, berichtet Tanja Krause als Vertreterin des Trägers Sozialwerk Sauerland GmbH und hofft, dass schnell neue Räumlichkeiten im Ortskern gefunden werden, um das Angebot für die Jugendlichen noch breiter aufstellen zu können.

Das hofft auch Winterbergs Bürgermeister Michael Beckmann: „Die Arbeit der K.O.T. ist immens wichtig für Winterberg und wir hoffen, über verschiedene Kanäle eine Lösung zu finden“. Ziel sei es, der Kleinen Offenen Tür weiterhin eine Heimat im Stadtzentrum zu bieten.

Unter anderem möchte Beckmann die Problematik beim „1. Runden Tisch der Jugendarbeit & Jugendkultur“ am 7. Juli um 18 Uhr in der Stadthalle (Oversum) ansprechen, um Akteure zu finden, die bei der Raumfindung helfen können, um so die Zukunft der K.O.T. im Herzen Winterbergs zu sichern.

Weitere Infos gibt es auch auf dem Instagram-Kanal: „jugendraum_winterberg“. Außerhalb des offenen Treffs ist eine Kontaktaufnahme per Telefon und Whatsapp möglich: zurzeit überwiegend an Viktoria Brüne: Tel. 0151/58231951. Marius Riedel ist unter Tel. 0175/7284300 und Hatice Yanardag unter Tel. 0175/4377126 zu erreichen.

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