"Kreatives Hochsauerland"

Leader-Arbeitsgruppe trifft sich in Winterberg

Neue Projekte werden am Mittwoch, 27. September, bei der Leader-Arbeitsgruppensitzung im Winterberger Rathaus vorgestellt.

Hallenberg/Medebach/Winterberg. Seit nunmehr zwei Jahren läuft die aktive Förderphase des Leader-Programms im Hochsauerland. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 31 beschlossene Projekte. Davon sind 17 bewilligt – und drei wurden bereits abgeschlossen. Noch weitere neue kreative Ideen wurden im letzten Quartal eingereicht und sind bereits auf dem Weg in den Leader-Prozess. Am Mittwoch, 27. September, stellen sich um 18 Uhr die neuen Projekte im Ratssaal im Winterberger Rathaus in dem Arbeitskreis des Regionalverein Leader-Region Hochsauerland vor.

Jeder ist eingeladen, sich über diese Projekte zu informieren, zu diskutieren und eigene Ideen vorzustellen. Momentan bewerben sich fünf Projekte auf die Leader-Förderung. „Die inhaltliche Bandbreite der neuen Projekte ist wieder außergewöhnlich hoch“, meint die Regionalmanagerin Hannah Kath. Sie reicht von dem Projekt „Kuhle Milchbar“, bei dem Milchautomaten im Raum Medebach aufgestellt werden sollen, über das Projekt „Mobile Veranstaltungsbühne“, bei dem die hessische Stadt Lichtfels und Medebach zusammen eine mobile Bühne, Toilettenwagen und Veranstaltungstechnik allen Aktiven für ihr Event zur Verfügung stellen wollen. 

Welche Projekte sollen verwirklicht werden?

In Erlinghausen soll unter dem Motto „Handwerk (Verein)t in die Zukunft“ die alte Schule in ein Haus für Vereine und Handwerk umgewandelt werden, in Olsberg soll in dem Konzerthaus ein „barrierefreier außerschulischer Kneipp-Lernort“ entstehen und durch eine „Evaluation der Sauerlandseen“ sollen die Entwicklungspotenziale aller Seen in einer Kooperation herausgestellt werden. Das Leader-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Förderung der ländlichen Entwicklung. 

Dessen Kern ist das Prinzip ‚von unten nach oben‘, der sogenannte „bottom-up-Ansatz“. Dies bedeutet, dass Menschen aus der Region selbst mitentscheiden können, welche Maßnahmen wichtig wären und welche Projekte verwirklicht werden sollten. Die öffentlichen Arbeitskreise sind in diesem Prozess ein wichtiger Baustein. Hier wird offen und frei über den Sinn und Zweck der vorgestellten Projekten diskutiert und schließlich abgestimmt, welche potenziellen Projekte für einen Förderantrag empfohlen werden.

Neue Ideen zünden 

Es kann aber auch in einem kreativen Prozess der Funke zu ganz neuen Ideen gezündet werden und Interessierte können sich zu möglichen Projektträgern zusammenfinden. Das Regionalmanagement freut sich weiterhin auf Vorschläge und darauf, viele Projektideen zu begleiten. Projekte kann man noch bis 2020 ständig beim Regionalmanagement (% 0 29 82/90 84 17) einreichen. Wer sich über Fördermöglichkeiten informieren will oder mal schauen möchte, welche nächsten Projekte sich dafür bewerben, ist zu dem nächsten Arbeitskreis eingeladen.

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