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Hattrick für Bobpilotin Laura Nolte in Winterberg

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Laura Nolte landete in Winterberg auf dem Podest.
Laura Nolte landete in Winterberg auf dem Podest. © Viesturs Lacis www.rekords.lv

Laura Nolte ist im Zweierbob auf ihrer Heimbahn in der VELTINS-
EisArena eine Macht. Zum dritten Mal in Folge gewann die Pilotin des BSC Winterberg
das Rennen des BMW IBSF Weltcups in Winterberg. Damit feierte Nolte einen Hattrick.

Winterberg - In diesem Winter war es der vierte Erfolg. Damit liegt sie auf Platz zwei in der
Gesamtwertung des Weltcups. “Der Weltcup ist dieses Jahr aber nicht so wichtig”,
meinte Nolte mit Blick auf Olympia.

Beim BMW IBSF Weltcuc fuhr die Vorzeigepilotin des BSC Winterberg im Monobob auf den dritten Platz. Als Siegerin jubelte wie bereits am 11. Dezember an gleicher Stelle die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor. Zweite wurde die Australierin Breeana Walker.

Den Auftakt im BMW IBSF Weltcup in Winterberg machten die Skeleton-Männer. In einem spannenden Rennen holte sich mit einem Abstand von nur einer hundertstel Sekunde der 37-jährige Lette Martins Dukurs den Sieg vor Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg), der wiederum nur vier Hundertstel vor dem Russen Alexander Tretiakov lag. Starker Vierter wurde Lokalmatador Alexander Gassner vom BSC Winterberg, der sehr zufrieden war mit seinem Start und sagte: „Ich bin happy, dass ich unter fünf Sekunden gestartet bin.“ Vor dem letzten Weltcup nächste Woche in St. Moritz sieht sich Gassner gut gerüstet für die Olympischen Spiele in China. Drittbester Deutscher war Christopher Grotheer als Neunter. Grotheer musste seine Führung in der Weltcup-Gesamtwertung an Martins Dukurs abgeben. In Winterberg zählten nur die Ergebnisse des zweiten Laufes, da der erste Lauf von der Jury annulliert worden war.

In der Damenkonkurrenz stach der zweite Platz von Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) hervor. Mit ihrem ersten Podiumsplatz in dieser Saison erreichte sie gleichzeitig das zweite Drittel der geforderten Olympianorm, wonach dreimal eine Top-Acht-Platzierung im Weltcup gefordert wird. Lölling freute sich über einen großen Schritt Richtung Olympia. Sie sagte: „Ich bin sehr, sehr froh über den heutigen Tag. Ich habe den Schlitten laufen lassen und nicht versucht, etwas zu erzwingen. Das hat gut funktioniert.” Erneut stand die Niederländerin Kimberley Bos ganz oben auf dem Podest wie schon beim ersten Winterberger Weltcup Mitte Dezember. Sie hatte am Ende 24 Hundertstel Vorsprung auf Lölling und 43 Hundertstel auf die drittplatzierte Russin Nikitina. Zweitbeste Deutsche war Tina Hermann (WSV Königssee), die als Siebte vor allem mit ihren Starts nicht zufrieden war.

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