Die Zukunft im Blick

Mehr als 100 Bürger arbeiten bei erster WinterbergKonferenz mit

Engagierte Bürger erarbeiteten bei der ersten WinterbergKonferenz Zukunftspläne für die Stadt Winterberg mit ihren Dörfern.

Winterberg. Nach langer Vorbereitung fand kürzlich die erste WinterbergKonferenz in der Stadthalle des Oversums statt. Mit mehr als 100 ebenso interessierten wie engagierten Teilnehmern war die Veranstaltung, zu welcher Bürgermeister Werner Eickler die Bürger Winterbergs auf verschiedenen on- und offline Kanälen eingeladen hatte, gut besucht.

Die WinterbergKonferenz ist Teil der „Vision Winterberg 2030“. Dies ist ein Prozess mit dem Ziel, eine nachhaltige Gesamtstrategie für die Zukunft Winterbergs und seiner 14 Dörfer zu erarbeiten. Dabei hat die Stadt vielfältige Herausforderungen zu meistern. Hierzu zählen neben dem demografischen Wandel auch die Entwicklung des Wohnungsmarktes, Fragen der zukünftigen Mobilität sowie des bürgerschaftlichen Engagements. Beim Startschuss zur „Vision Winterberg 2030“ waren nun die Bürger gefragt: Was ist ihnen wichtig? Welche Ideen haben sie für die Entwicklung der Stadt und der Dörfer? Wo sehen sie Potenziale? Zu diesen Fragen tauschten sich die Teilnehmer an fünf Arbeitstischen, an denen jeweils eine Gruppe benachbarter Ortsteile in den Fokus genommen wurde, rege aus und entwickelten fleißig Perspektiven für die Zukunft Winterbergs.

„Größtes Potenzial sind die Bürger“ 

Unterstützt wurden sie dabei vom büro frauns aus Münster sowie WoltersPartner aus Coesfeld, welche den Prozess in den kommenden Monaten begleiten werden. Zusätzlich waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Anliegen und Ideen für ganz Winterberg zu den Bereichen „Bürgerschaft + Ehrenamt“, „Mobilität + Digitalisierung“, „Versorgung + Infrastruktur“ sowie „Raumentwicklung + Städtebau“ zusammenzutragen. Das ließen sie sich nicht zweimal sagen und beschrifteten die Plakate im Laufe des Abends nahezu vollständig mit ihren Anregungen. So zeigte sich wieder einmal, dass das größte Potenzial einer Stadt deren Bürger sind, was auch Bürgermeister Werner Eickler anerkannte: Am Ende des Abends zog er ein positives Fazit und fand lobende Worte für all jene, denen die Entwicklung und Stärkung der Zukunftsfähigkeit Winterbergs eine Herzensangelegenheit ist.

Wer mehr über den Prozess „Vision Winterberg 2030“ und künftige Veranstaltungen erfahren oder sich mit eigenen Ideen einbringen möchte, der kann eine Mail an vision@winterberg2030.de schreiben. Winterberg und ihre Dörfer freuen sich über jeden Beitrag.

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