Digitales Schaufenster des Einzelhandels

Neue Plattform des Projektes „Handelspforte“ ist online – jetzt mitmachen

Die Plattform www.handelspforte.de ist bereits online. Einzelhändler aus Winterberg, Medebach und Hallenberg sind aufgerufen, mitzumachen.
+
Die Plattform www.handelspforte.de ist bereits online. Einzelhändler aus Winterberg, Medebach und Hallenberg sind aufgerufen, mitzumachen.

Winterberg/Medebach/Hallenberg – Die Auswirkungen der Corona-Pandemie trifft alle Wirtschaftsbranchen. Insbesondere die Einzelhändler kämpfen mit massiven Umsatzverlusten. Auch in Winterberg, Medebach und Hallenberg. Den Kopf in den Sand stecken die Unternehmer aber keineswegs. Vielmehr setzen sie auf die sozialen Netzwerke, um das vielfältige Angebot zu präsentieren und Umsätze über das Internet zu generieren.

Um diese kreativen Bemühungen zu unterstützen, hat die Winterberger Agentur IDEAVIS die Einzelhandels-Plattform www.handelspforte.de entwickelt, die inzwischen bereits online ist. Ziel ist es, diese Plattform zu einem digitalen Schaufenster zu entwickeln, um neben dem Verkauf der Waren und Dienstleistungen auch die Wahrnehmbarkeit der Betriebe mit ihren Angeboten zu erhöhen. 

Unterstützt wird das Projekt „Handelspforte“ von den Gewerbevereinen Medebach und Hallenberg sowie dem Stadtmarketingverein Winterberg und seinen Dörfern. Sie werben dafür, dass möglichst viele Händler aus den drei Städten von diesem Angebot, sich online auf einer gemeinsamen Plattform zu präsentieren und Waren zu verkaufen, Gebrauch machen. 

"Keine Konkurrenz zu den großen Online-Händlern"

„Wir wollen mit dieser Plattform keine Konkurrenz zu den großen Online-Händlern Amazon und Co. aufbauen, aber einen innovativen Weg gehen, wie wir unsere vielfältige Händlerwelt nicht nur in der Krise, sondern darüber hinaus online vermarkten und präsentieren. Wir wollen ein modernes, attraktives digitales Schaufenster schaffen“, sagen Marcel Pauly und Stephan Hellwig als Interessenvertreter der örtlichen Einzelhändler. 

Auch Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge sieht in der „Handelspforte“ eine sehr gute Möglichkeit, die Unternehmen nachhaltig zu unterstützen. Die Plattform fokussiert sich auf die Angebote und Unternehmen aus den Städten des „Ostkreises“, sodass sich eine hohe Attraktivität für den Kunden sowie eine erweiterte Zielgruppe für die dort präsenten Händler ergibt. 

„Wir wollen primär die Wahrnehmbarkeit erhöhen, mittelfristig aber auch ein konkretes Shop-System etablieren. Klar ist, dieses digitale Schaufenster funktioniert schon jetzt, muss und wird aber mittelfristig weiter ausgebaut werden“, sagt Julia Aschenbrenner, Projektleiterin des Stadtmarketingvereins Winterberg mit seinen Dörfern, die in diesem Zusammenhang zudem auf weitere Projekte lokaler Kreativ-Agenturen verweist wie die Plattform www.hsk-liefert.de von DIVE INN oder www.imsauerland-hilft.de von Netzpepper. 

Gut frequentierte Innenstädte bleiben das Hauptziel

Nun gilt es aber zunächst, das Portal www.handelspforte.de mit Leben zu füllen. „Dafür brauchen wir die Händler aus den drei Kommunen. So schaffen wir das gewünschte, breite Angebot“, betonen Stephan Hellwig und Marcel Pauly. Rein technisch wird sich das IDEAVIS-Team um die Weiterentwicklung sowie den formalen Betrieb kümmern. Unterstützt werden die Gewerbe- und Stadtmarketingvereine dabei durch den Standpunkt-Verlag um Pascal Möhrke, welcher neben der Akquise der Betriebe auch den Support der Einzelhändler zum Beispiel bei der Erstellung ihres Schaufensters und der Einpflege von Produkten gewährleistet. 

Gut frequentierte Innenstädte bleiben das Hauptziel. „Wir empfehlen allen Einzelhändlern, sich an diesem Projekt aktiv zu beteiligen, um schnell die persönliche, aber natürlich auch die gesamte Sichtbarkeit des lokalen Einzelhandels im digitalen Raum zu erhöhen. Nichts wäre schlimmer, als wenn unsere Innenstädte dauerhaft so wenig Frequenz aufweisen würde, wie sie es durch diese Krise bedingt zurzeit tun“, so Marcel Pauly und Stephan Hellwig. Denn auch wenn die Coronakrise hoffentlich schnellstmöglich überstanden sei und die Betriebe wieder ihre Arbeit aufnehmen dürfen, so bleibe dennoch die dauerhafte Herausforderung, die Möglichkeiten des Online-Handels für sich zu nutzen, ohne das eigentliche Ziel zu verlieren: Einen attraktiven Einzelhandel und somit gut frequentierte und interessante Innenstädte zu behalten.

Weitere Informationen 

Fragen zu den Formalitäten des Eintrages sowie zu den buchbaren Paketen und Konditionen beantwortet das Team des Standpunkt-Verlages: Rene Fiebig unter Tel. 0 15 1/51 89 02 73 oder r.fiebig@standpunkt-verlag.de sowie Pascal Möhrke unter Tel. 0 17 2/5 20 60 95 oder p.moehrke@standpunkt-verlag.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare