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Neuer Winterberger Imagefilm feiert Premiere 

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Der neue Winterberger Imagefilm feierte am Freitag seine Premiere.
Der neue Winterberger Imagefilm feierte am Freitag seine Premiere. © WTW

 Authentisch, modern und sogar preisgekrönt kommt der neue Winterberger Imagefilm daher, der einen umfassenden Einblick in all das gibt, was die Ferienregion Winterberg mit Hallenberg ausmacht. Im Mittelpunkt: Die Menschen mit all ihrer Diversität. Die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH (WTW) hat den Film in Auftrag gegeben, umgesetzt hat ihn der Regisseur und Producer Patrick Kohl.

Winterberg - Nun war Premieren-Zeit. Am Freitag präsentierte die WTW das aufwändig produzierte Werk geladenen Gästen im gebührenden Rahmen im Filmtheater Winterberg (nach Redaktionsschluss). Zu sehen ist der Film ab sofort auch online über die Webseite der WTW unter der Adresse www.winterberg.de

„Es ist jetzt die Zeit für einen neuen Film, denn alle paar Jahre geben wir unseren Winterberg-Fans ein Update in Form des Imagefilmes zu ihrem Lieblingsort. Schon unser letzter Aufschlag war ein gewaltiger Sprung nach vorne, was Technik und Emotionen anging. Dementsprechend hat er viele Fans begeistert und dazu animiert, all das auch mal ganz persönlich zu fühlen, zu riechen und zu erleben. Das ist uns gelungen, weil wir mit den Videos die vielen schönen Seiten Winterbergs optimal präsentiert haben. Daran knüpfen wir mit dem neuen Imagefilm an“, freut sich Winfried Borgmann, Geschäftsführer der WTW, über das Ergebnis.

Der Film zeige die Hochgefühle der Region und gebe ein echtes Bild von dem, was in Winterberg erlebbar und (be)greifbar sei, so Borgmann weiter, und davon habe Winterberg mit Hallenberg so viel zu bieten, dass es kaum in wenige Filmminuten zu fassen sei. „Wir haben uns dennoch herangewagt und das Ziel erreicht. Das Ergebnis ist sehr gut geworden. Dabei ist der Film nicht frei erfunden, nicht fiktiv, sondern setzt da an, wo das Leben passiert“, freut sich der WTW-Chef.

Für mich war sofort klar, dass ich den Job übernehmen will. Winterberg und das Sauerland haben sehr viel (Lebens-)Qualität zu bieten. In den letzten Jahren hat sich wahnsinnig viel getan.

Regisseur Patrick Kohl

Auch Regisseur Patrick Kohl ist glücklich: „Für mich war sofort klar, dass ich den Job übernehmen will. Winterberg und das Sauerland haben sehr viel (Lebens-)Qualität zu bieten. In den letzten Jahren hat sich wahnsinnig viel getan. Und ich finde, es hat sich auch in den Köpfen vieler ein Schalter umgelegt. Das ist spannend. Diese faktische und emotionale Veränderung sichtbar zu machen, war unser Ansatz für den Film“, erklärt Patrick Kohl, der in Winterberg aufgewachsen ist. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann verkaufte er sein Hab und Gut, reiste mit dem Geld nach Amerika und landete schließlich für knapp 14 Jahre in Berlin und im Filmbusiness. Zurzeit lebt der Regisseur mit seiner Frau in Beirut. „Winterberg bin ich trotzdem sehr verbunden“.

Die Entstehung eines Werbeclips funktioniere nicht von heute auf morgen. „So ein Film entsteht durch Teamwork. Zuerst muss eine Idee gefunden werden. Dazu werden heutzutage auch Daten analysiert und Befragungen durchgeführt. Danach werden Skripte geschrieben, die in das Konzept passen. Das allein kann schon mal ein paar Wochen dauern. Es werden Locations gescoutet und Menschen gecastet, die wir im Film repräsentieren wollen“, so Patrick Kohl.

Später werde mit einem professionellen Team gedreht und danach gehe es in die sogenannte Postproduktion. Schnitt, Color Grading, Grafikarbeit, Tonaufnahme und Musikkomposition. Diese wenigen Minuten Filmzeit seien das Ergebnis von dutzenden Beteiligten. „Meine Aufgabe als Regisseur und Producer ist es, alle Gewerke - vom Schreiben der Idee bis zum finalen Schnitt - zu orchestrieren und allen Beteiligten den Raum zu geben, im Rahmen der Produktion das Beste aus ihren Fähigkeiten herauszuholen. Ich persönlich glaube, dass man diese Leidenschaft auch als Zuschauer spüren kann“, erzählt Patrick Kohl.

Wichtig sei vor allem die Authentizität. Des Weiteren seien auch Aspekte wie Sichtbarkeit ein persönliches Anliegen gewesen. Kohl: „Wir wollten mindestens 50 Prozent der Rollen und speziell die Action- bzw. Sportszenen mit Frauen besetzen, um Rollen-Klischees entgegenzuwirken. Es sollte ein Film sein, der möglichst inklusiv ist. Der die Bevölkerung spiegelt. Deshalb haben wir unsere Protagonisten und Protagonistinnen auf lokaler Ebene gesucht“, betont der Filmer.

Im neuen Imagefilm geht es nicht darum, den Katalog der Freizeitmöglichkeiten abzuarbeiten, sondern es wurden relevante Zielgruppen in den Fokus gerückt. Best-Ager, die hochwertigen Urlaub suchen. Familien, die sich entspannen und ihren Kindern schöne Ferien ermöglichen wollen. Gruppen von jungen Menschen, die den sportlichen Ausgleich oder eventuell auch mal einen Adrenalinkick suchen.

„Durch emotionales Storytelling schaffen wir Identifikation und Zugehörigkeit“, so der Regisseur. Inzwischen ist der Film sogar preisgekrönt.

Mit dem Werbeclip haben die Macher beim Travel Film Fest International in Zypern den Award in der Kategorie „Best Travel Cinematography“ gewonnen.

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