Großprojekt am Buchenweg

Niederländisches Unternehmen will Ferienpark in Winterberg errichten

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Auf dem Gelände des ehemaligen Hallen- und Freibads in Winterberg soll ein neuer Ferienpark entstehen.

Winterberg. Das touristische Angebot in Winterberg soll im kommenden Jahr um ein Angebot reicher werden. Das niederländische Unternehmen „Upland Parcs“ plant, auf dem Gelände des ehemaligen Hallen- und Freibads am Buchenweg einen neuen Ferienpark zu errichten. Die Eröffnung ist für Sommer 2018 vorgesehen.

Insgesamt sollen auf dem etwa 2,6 Hektar großen Areal 63 freistehende Ferienhäuser mit einer Größe von jeweils 110 bis 300 Quadratmetern entstehen, wie Bastian Taselaar, Geschäftsführer von „Upland Parcs“ berichtet. Die Häuser sollen in ökologischer Bauweise gebaut werden und über Fernwärme versorgt werden, sodass nach Aussage von Taselaar keine Brennstoffe verbraucht würden. 

Doch bevor die Bagger auf dem ehemaligen Hallen- und Freibad-Gelände rollen können, muss der Bebauungsplan geändert werden. Taselaar hofft, dass die Genehmigung dafür im Sommer dieses Jahres vorliegt, um dann schnellstmöglich mit den Arbeiten zu beginnen. Der Vorteil: Die Fläche sei „gutes Bauland“, an dem keine größeren Vorarbeiten verrichtet werden müssten. 

Kosten liegen bei 10 bis 15 Millionen Euro 

Dann sollen, so hofft das niederländische Unternehmen mit Sitz in Willingen, die Arbeiten schnell vorangehen. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für Ende 2017 geplant. „Das ist aber schwierig, weil man nie weiß, wann der Schnee kommt“, erläutert Taselaar. Davon hänge dann auch der Eröffnungstermin ab. Geht es aber nach „Upland Parcs“ soll dieser bereits im Sommer 2018 sein. 

Es soll also nicht allzu lange dauern, bis die ersten Urlauber den neuen Ferienpark beziehen können. Dieser zeichnet sich laut Taselaar besonders durch seine Nähe zum Winterberger Zentrum aus: „Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig schnell zu erreichen.“ Darüber hinaus gebe es in der unmittelbaren Umgebung viele Freizeitmöglichkeiten wie das Skiliftkarussell, den Bikepark oder die Bobbahn. Aus diesem Grund werde es neben den Ferienhäusern auch nur eine Rezeption, einen kleinen Kiosk sowie einen Kinderspielplatz geben, sodass auch die örtlichen Gastronomen und Einzelhändler von den Gästen profitieren. 

Die Kosten für das Bauprojekt liegen nach Schätzungen von Taselaar bei etwa 10 bis 15 Millionen Euro. Diese Summe werde über Banken oder auch Privatinvestoren finanziert. „Wir arbeiten mit einem Maklerbüro zusammen und haben bereits einige Interessenten“, berichtet Taselaar.

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