Niedersfelder Dorfkrippe bleibt: Landschaft verändert sich mit den Jahreszeiten

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Die Dorfkrippe in der Niedersfelder Pfarrkirche bleibt das ganze Jahr über stehen, sie verändert sich im Lauf der Jahreszeiten.

Niedersfeld. Mit dem Fest „Mariä Lichtmess“ endet in den Häusern des Sauerlands nun auch die Krippenzeit. Während die Weihnachtsbäume meist um das Dreikönigsfest schon ausgedient haben, darf die Weihnachtskrippe oft noch stehen bleiben. So auch in der Niedersfelder Pfarrkirche, wo die Weihnachtskrippe in diesen Tagen abgebaut wird.

„Wir machen Platz für das Patronatsfest St. Agatha, welches wir am 5. Februar feiern“, so Pfarrgemeinderatsvorsitzende Heike Dietrich. Ihr Ehemann, Werner Dietrich, kümmert sich mit weiteren Gemeindemitgliedern alljährlich um den Auf- und Abbau. „Das funktioniert in unserer Gemeinde sehr gut und für dieses Engagement sind wir dankbar“, so Kirchenvorstand Winfried Borgmann. Auch diesmal wurde in jeder Himmelsrichtung die Geburt Jesu durch verschiedene Krippendarstellungen erlebbar gemacht. 

„Wir freuen uns über die vielen Besucher und vor allem über die positiven Resonanzen der Kirchenbesucher, die uns auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zahlreich aufsuchen“, resümiert Borgmann. War es im vergangenen Jahr noch ein Experiment, so wird die „Dorfkrippe“, die im Chorraum der Werktagsmessen steht, weiterhin bestehen bleiben. Im Detail wurde der Kirchturm sowie das daneben stehende landwirtschaftliche Gebäude „Giersen Hof“ nachgebaut. 

"Krippen-Gen ist stark vorhanden"

Die Krippenlandschaft drumherum stellt jahreszeitengerecht die Geschehnisse dar und verändert sich im Laufe des Kirchenjahres. Die Kirchengemeinde verdankt das dem persönlichen Engagement von Adolf Borgmann, ehemaliger Ortsvorsteher von Niedersfeld und einst langjähriges Mitglied im Kirchenvorstand. „Das Krippen-Gen ist hier ganz stark vorhanden, man könnte hier schon von einer ,Krippenbesessenheit’ sprechen“, stellt sein Sohn Winfried Borgmann schmunzelnd fest. 

In wenigen Wochen geht es auf die Fastenzeit, die Passionszeit und dann auf die Osterzeit zu und damit verändern sich auch die Handlungsdarstellungen auf der mehr als fünf Quadratmeter großen Darstellung. „Mit unserer farbenfroh gestalteten Kirche, den kräftigen Schiefer- und Diabs-Steinelementen und der Dorfkrippe ist unsere Kirche ein gern gewähltes Ziel für Ruhesuchende“, weiß Winfried Borgmann zu berichten. Fotos des Kircheninneren aus früheren und aktuellen Zeiten sind im Internet unter www.niedersfeld.info/kirche zu sehen.

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